Präfixverb (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ das Präfixverb die Präfixverben
Genitiv des Präfixverbs
des Präfixverbes
der Präfixverben
Dativ dem Präfixverb den Präfixverben
Akkusativ das Präfixverb die Präfixverben

Worttrennung:

Prä·fix·verb, Plural: Prä·fix·ver·ben

Aussprache:

IPA: [ˈpʁɛːfɪksˌvɛʁp]
Hörbeispiele:   Präfixverb (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Verb, bei dem der erste Teil (die erste Konstituente) ein Präfix (Ableitungsmorphem) ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus Präfix und Verb

Gegenwörter:

[1] Partikelverb

Unterbegriffe:

[1] Präverbgefüge (trennbares Präfixverb)

Oberbegriffe:

[1] Verb

Beispiele:

[1] Das Verb "zerreden" ist ein Präfixverb. Das Präfix zer- kann bei keiner Wortstellung abgetrennt erscheinen.
[1] Verben mit den Präfixen be-,ent-, er-, miss-, ver- und zer- sind Präfixverben.[1]
[1] „Eine formale Unterscheidung der Partikel- von den Präfixverben ist problemlos möglich.“[2]
[1] „Beide Determinativkomposita enthalten als erstes Glied das Morphem, das die Basis des gebräuchlichen Präfixverbs genießen mit der Bedeutung ‚Nutzen von etwas haben‘ bildet.“[3]
[1] „Damit aber werden beide mit dem gleichen Präfix gebildeten Präfixverben auf die Bedeutungen ihrer Grundwörter zurückgeführt.“[4]

Übersetzungen

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[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Präfixverb“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Assertive“. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7
  2. Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik. Band 1: Das Wort. Metzler, Stuttgart/Weimar 1998, Seite 245. ISBN 3-476-01639-0.
  3. Winfried Ulrich: „Niessbrauch an einem Inbegriff von Sachen – Wie versteht der juristische Laie den Wortschatz des BGB?“. In: Sprachreport. Nummer Heft 4, 2016, Seite 12-22, Zitat Seite 13. Kursiv gedruckt: genießen.
  4. Winfried Ulrich: Morphologische Bewusstheit – Wie sie uns hilft, unbekannte Wörter zu verstehen. In: Der Sprachdienst. Nummer Heft 6, 2017, Seite 264-276, Zitat Seite 272 f.