Monumentalität

Monumentalität (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Monumentalität
Genitiv der Monumentalität
Dativ der Monumentalität
Akkusativ die Monumentalität

Worttrennung:

Mo·nu·men·ta·li·tät, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌmonumɛntaliˈtɛːt]
Hörbeispiele:   Monumentalität (Info)
Reime: -ɛːt

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft, in deutlichem Maße einen (optisch) wuchtigen (monumentalen) Eindruck zu machen

Herkunft:

Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv monumental mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität

Sinnverwandte Wörter:

[1] Wucht, Wuchtigkeit

Gegenwörter:

[1] Minimalität

Beispiele:

[1] „Gleichzeitig sicherte die Monumentalität der Denkmäler den Stiftern Unvergesslichkeit über den Tod hinaus.“[1]
[1] „Die faschistischen Interpretationen hatten das Konzept der Monumentalität nachhaltig diskreditiert. Von vielen Protagonisten der Moderne wurde sie grundsätzlich abgelehnt. Monumentalität wurde mit totalitären Systemen verknüpft.“[2]
[1] „Anhand der Leitbegriffe Funktionalität, Monumentalität und Repräsentation wird das Bauwerk aus unterschiedlichen Perspektiven kontextualisiert. Diese Begrifflichkeiten entsprechen den (stadt-)planerischen Überlegungen in Wien um 1870.“[3]
[1] „Das Grabmal ist von unerwarteter Monumentalität und wirkt dabei fast zerbrechlich.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Monumentalität
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Monumentalität
[1] Duden online „Monumentalität

Quellen:

  1. Der Wert der Dinge - Güter im Prestigediskurs, herausgegeben von Berit Hildebrandt, Caroline Veit. Abgerufen am 12. August 2017.
  2. Metaphern für die Stadt: Zur Bedeutung von Denkmodellen, Sonja Hnilica. Abgerufen am 12. August 2017.
  3. Die monumentale Universität: Funktioneller Bau und repräsentative Ausstattung, Julia Rüdiger. Abgerufen am 12. August 2017.
  4. Klaus Hillingmeier: Editorial. Sieg, Vision und Untergang. In: G/Geschichte. Nummer 6/2017, ISSN 1617-9412, Seite 3.