Kenem (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Kenem

die Keneme

Genitiv des Kenems

der Keneme

Dativ dem Kenem

den Kenemen

Akkusativ das Kenem

die Keneme

Worttrennung:

Ke·nem, Plural: Ke·ne·me

Aussprache:

IPA: [keˈneːm]
Hörbeispiele:
Reime: -eːm

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Glossematik: kleinste Einheit der Ausdrucksform (= Kenematik)

Herkunft:

von griechisch: κενός (kenós) = leer [1][2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] phonologisches Merkmal

Gegenwörter:

[1] Plerem

Oberbegriffe:

[1] Glossem

Beispiele:

[1] Bei Lewandowski heißt es zum Kenem: „In der Glossematik die phonologischen Merkmale auf der Ebene der Form des Ausdrucks…“[3]

Wortbildungen:

[1] Kenematem, Kenematik

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Glossem
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Kenem“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Kenem“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Kenem“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. Stichwort: „Kenem“
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 710.
  3. Lewandowski, Stichwort: Kenem.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Menke