Ironie (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Ironie

die Ironien

Genitiv der Ironie

der Ironien

Dativ der Ironie

den Ironien

Akkusativ die Ironie

die Ironien

Worttrennung:

Iro·nie, Plural: Iro·ni·en

Aussprache:

IPA: [iʁoˈniː]
Hörbeispiele:   Ironie (Info)
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] verhüllter Spott, bei dem ein Unterschied zwischen wörtlicher und wirklicher Bedeutung besteht

Herkunft:

über das gleichbeutende lateinische ironia → la; vom altgriechischen εἰϱωνεία (eirōneía) = Verstellung, Spott; dieses zu εἴϱων (eírōn) = Schalk[1]

Synonyme:

[1] Verstellung; Schalksernst (von Campe; heutzutage ungebräuchlich)

Sinnverwandte Wörter:

[1] Hohn, Spott

Gegenwörter:

[1] Ernsthaftigkeit

Unterbegriffe:

[1] Selbstironie

Beispiele:

[1] Jemand erzählt einen schlechten Witz. Darauf reagiert eine andere Person mit Ironie: „Sehr witzig!“
[1] „In seinem Werk gibt es beides; zudem ist seine Ironie schwebend, so dass sie nicht einfach das Gegenteil des tatsächlich Gesagten meint.“[2]
[1] „Die Ironie der Novelle liegt weniger in der Sprechweise als in der Situation des Erzählers.“[3]

Redewendungen:

die Ironie des Schicksals

Wortbildungen:

Ironiker, ironisch, ironisieren

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Ironie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ironie
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Ironie
[1] The Free Dictionary „Ironie
[1] Duden online „Ironie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalIronie

Quellen:

  1. Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5
  2. Hans-Martin Gauger: Na also, sprach Zarathustra. Neue Sprachwitze. C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-65931-7, Seite 212.
  3. Jakob Hessing: Der jiddische Witz. Eine vergnügliche Geschichte. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75473-9, Seite 93.