Hochachtung (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ die Hochachtung
Genitiv der Hochachtung
Dativ der Hochachtung
Akkusativ die Hochachtung

Worttrennung:

Hoch·ach·tung, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈhoːxˌʔaxtʊŋ]
Hörbeispiele:   Hochachtung (Info)

Bedeutungen:

[1] großer Respekt

Herkunft:

Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt.[1]
Determinativkompositum aus dem Adjektiv hoch und dem Substantiv Achtung

Beispiele:

[1] „[…] etwa zwei Kapitäne, die auf See mit ihren Schiffen einander bekämpfen mussten, aber an Land mit Hochachtung begegnen.“[2]
[1] „Darf ich fragen, auf welche Weise Lorenzo es an Hochachtung Euch gegenüber hat fehlen lassen?“[3]
[1] „Am Ende seines Berichts vom Schlachthofbesuch formuliert Canetti seine noch im Alter lebendige Hochachtung gegenüber diesem Lehrer: ...“[4]
[1] „Er hatte seine Hochachtung vor den Missionaren verloren, die ja auch ihre Schüler nicht achteten und wie Vieh reisen ließen.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] mit vorzüglicher Hochachtung

Wortbildungen:

hochachtungsvoll

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Respekt“, Weiterleitung von Hochachtung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hochachtung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Hochachtung
[1] The Free Dictionary „Hochachtung
[1] Duden online „Hochachtung
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Hochachtung
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Hochachtung

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hochachtung
  2. G. F. Unger: Große Western Sonder-Edition. BASTEI LÜBBE, 2018 (Zitiert nach Google Books).
  3. Matteo Strukul: Medici – Die Kunst der Intrige. Goldmann, 2017 (Originaltitel: Medice. Un uomo al potere, übersetzt von [Ingrid Exo, Christine Heinzius]), DNB 1119736056 (Zitiert nach Google Books).
  4. Helmut Göbel: Elias Canetti. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-499-50585-1, Seite 42.
  5. Kokou Azamede: „Wir waren bloß wie Tiere“. In: Eva-Maria Schnurr, Frank Patalong (Herausgeber): »Deutschland, deine Kolonien«: Geschichte und Gegenwart einer verdrängten Zeit. 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2022, ISBN 978-3-421-07002-9, Seite 68-76, Zitat Seite 75 f.