Singular Plural
Nominativ der Geiger die Geiger
Genitiv des Geigers der Geiger
Dativ dem Geiger den Geigern
Akkusativ den Geiger die Geiger
 
[1] Geiger

Worttrennung:

Gei·ger, Plural: Gei·ger

Aussprache:

IPA: [ˈɡaɪ̯ɡɐ]
Hörbeispiele:   Geiger (Info)   Geiger (Österreich) (Info)
Reime: -aɪ̯ɡɐ

Bedeutungen:

[1] Person, die Geige spielt

Herkunft:

mittelhochdeutsch gīgære, gīger[1]
Ableitung vom Stamm des Wortes Geige mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Synonyme:

[1] Geigenspieler, Violinenspieler, Violinist

Weibliche Wortformen:

[1] Geigerin

Oberbegriffe:

[1] Musiker

Unterbegriffe:

[1] Arschgeiger (vulg.), Stargeiger, Stehgeiger, Teufelsgeiger

Beispiele:

[1] Ihnen fehlt noch ein guter Geiger.
[1] „Ihr Vater war ein jüdischer Geiger aus Prag, der Anfang der 30er Jahre erfolgreich in Berlin tätig war, Deutschland aber 1935 verlassen musste.“[2]
[1] „Serana hatte zu der Zeit einen Geiger zur Seite, einen jener unwirklichen Bewohner der Pußta, der ungarischen Flachlandschaften, wo zu allen Zeiten die jungen Herren aufbrechen, um die Welt kennenzulernen, und nie kehren sie nach Hause zurück.“[3]
[1] „In weniger als acht Tagen stand ich ohne einen Soldo da; da entschloß ich mich, Geiger zu werden.“[4]
[1] „Als der Geiger in der sinkenden Nacht eine Romanze spielte, stieg ihr eine Weichheit aus dem Atem in die Stirn, daß die Augen schwer wurden vor plötzlich dahinter stehenden Tränen.“[5]

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Geiger
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geiger
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Geiger
[*] The Free Dictionary „Geiger
[1] Duden online „Geiger
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGeiger

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geiger
  2. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 77.
  3. Gerhard Zwerenz: Berührungen. Geschichten vom Eros des 20. Jahrhunderts. Originalausgabe, Knaur, München 1983, ISBN 3-426-02505-1, Seite 53.
  4. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben von Erich Loos, Band II. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 202.
  5. Erich Maria Remarque: Gam. Roman. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-05469-9, Seite 41. Manuskript 1923/24, Erstveröffentlichung 1998.