Beitragsgrundlage

Beitragsgrundlage (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Beitragsgrundlage die Beitragsgrundlagen
Genitiv der Beitragsgrundlage der Beitragsgrundlagen
Dativ der Beitragsgrundlage den Beitragsgrundlagen
Akkusativ die Beitragsgrundlage die Beitragsgrundlagen

Worttrennung:

Bei·trags·grund·la·ge, Plural: Bei·trags·grund·la·gen

Aussprache:

IPA: [ˈbaɪ̯tʁaːksˌɡʁʊntlaːɡə]
Hörbeispiele:   Beitragsgrundlage (Info)

Bedeutungen:

[1] für die Höhe von Zahlungen maßgeblicher Betrag

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Beitrag und Grundlage mit dem Fugenelement -s

Oberbegriffe:

[1] Grundlage

Unterbegriffe:

[1] Höchstbeitragsgrundlage

Beispiele:

[1] „Die allgemeine Beitragsgrundlage, die im Durchschnitt des Beitragszeitraumes oder des Teiles des Beitragszeitraumes, in dem Beitragspflicht bestanden hat, auf den Kalendertag entfällt, darf die Höchstbeitragsgrundlage nicht überschreiten.“[1]
[1] „Nach dem Bodenschätzungsgesetz dienen diese Ergebnisse darüber hinaus als Grundlagenwerte vor allem den Aufgaben der Agrarpolitik (Vergabe von Subventionen), der Vorbereitung von Flurneuordnungen und Meliorationen, dem landwirtschaftlichen Beleihungswesen, der Ermittlung von Entschädigungsleistungen (z.B. Straßenbau), der Planung von Projekten im Umweltbereich, sowie als Beitragsgrundlage für die landwirtschaftliche Alterskasse und die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften.“[2]
[1] „Durch diese Vorschrift wird zum wiederholten Male das Inkrafttreten von Regelungen des UVMG verschoben, aufgrund derer die Beitragsgrundlage für die gesetzliche Unfallversicherung durch eine Erweiterung der Arbeitnehmereinzelmeldungen gewonnen werden sollten.“[3]
[1] „Beitragsgrundlage bei freiw. KV, monatlich 4.125,00 EUR“[4]
[1] „Rürup kritisierte, daß bei der Bürgerversicherung 90 Prozent der Beitragsgrundlage weiter an die Arbeitskosten gebunden blieben.“[5]
[1] „Die Rentenversicherung erkennt bei Film- und Fernsehschauspielern neben den tatsächlichen Drehtagen als Beitragsgrundlage auch eine Pauschale für schauspielerische Zusatz- und Vorbereitungszeiten an, wenn diese vertraglich vereinbart wurde.“[6]
[1] „Denn die neue AOK hatte noch keine so genannte Beitragsgrundlage, mit der als Basis sich ein niedriger Beitragssatz hätte ermitteln lassen.“[7]
[1] „Im Gegenteil: Die Kampfzone, die Beitragsgrundlage, wird durch die Haushaltsgebühr erheblich ausgeweitet.“[8]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Suchergebnisse für „Beitragsgrundlage

Quellen:

  1. Allgemeines Sozialversicherungsgesetz, § 45
  2. Bodenschätzung/Amtlich landwirtschaftlicher Sachverständiger und Vermessungsbeamter. Finanzamt Passau, 27. Oktober 2014, abgerufen am 18. Februar 2016.
  3. Schriftliche Stellungnahme 28. Januar 2015 zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 2. Februar 2015 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung
  4. Taschen-ABC 2015 der Bosch BKK
  5. Rürup und Lauterbach streiten um Prämien und Bürgerversicherung. In: FAZ.NET. 23. Juli 2004, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 18. Februar 2016).
  6. Soziale Absicherung von Schauspielern. Deutsche Rentenversicherung, 3. Mai 2013, abgerufen am 19. Februar 2016.
  7. Rüdiger Stumpf: Im Osten billiger. In: Welt Online. 1. Dezember 2004, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 19. Februar 2016).
  8. Michael Hanfeld: Die neue Gebühr. In: FAZ.NET. 12. Juni 2010, ISSN 0174-4909 (URL, abgerufen am 20. Februar 2016).