Bebauung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Bebauung

die Bebauungen

Genitiv der Bebauung

der Bebauungen

Dativ der Bebauung

den Bebauungen

Akkusativ die Bebauung

die Bebauungen

Worttrennung:

Be·bau·ung, Plural: Be·bau·un·gen

Aussprache:

IPA: [bəˈbaʊ̯ʊŋ]
Hörbeispiele:   Bebauung (Info)
Reime: -aʊ̯ʊŋ

Bedeutungen:

[1] Bauwesen: der Vorgang des Bebauens einer Fläche
[2] Architektur, Städtebau: die Gesamtheit der Gebäude, mit der eine bestimmte Fläche bebaut ist
[3] Landwirtschaft: die Bestellung von Boden

Herkunft:

abgeleitet aus dem Stamm des Verbs bebauen und dem Substantivierungssuffix (Derivatem) -ung

Unterbegriffe:

[2] Randbebauung, Ringbebauung, Wohnbebauung

Beispiele:

[1] Die Bebauung dieses Geländes erfolgte relativ spät.
[2] „Ein Bebauungsplan regelt die Art und Weise der möglichen Bebauung von parzellierten Grundstücken und die Nutzung der in diesem Zusammenhang stehenden von einer Bebauung frei zu haltenden Flächen.“[1]
[3] Diese „Taktik" veranlaßte indessen die Farmer lediglich zu einer intensiveren Bebauung ihres Bodens (die Möglichkeiten hierfür sind in den Vereinigten Staaten viel größer als in Europa, vo bereits die intensive Kulturform vorherrscht).[2]

Wortbildungen:

[2] Bebauungsplan

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Bebauung
[1, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bebauung
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBebauung
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Herausgeber): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 26: Deutsches Wörterbuch I, A–GLUB, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1126-X, DNB 943161819, Deutsches Wörterbuch, Seite 424, Eintrag „Bebauung“

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Bebauungsplan“, abgerufen am 23. Dezember 2011.
  2. Francesco Kneschaurek: Schiffbruch des Agrar-Interventionismus. In: Zeit Online. Nummer 17/1959, 24. April 1959, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 21. Dezember 2011).