Wuling (Deutsch)Bearbeiten

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Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Wuling

die Wulingen

Genitiv der Wuling

der Wulingen

Dativ der Wuling

den Wulingen

Akkusativ die Wuling

die Wulingen

Nebenformen:

Wuhling

Worttrennung:

Wu·ling, Plural: Wu·lin·gen

Aussprache:

IPA: [ˈvuːlɪŋ]
Hörbeispiele:   Wuling (Info)

Anmerkung:

Belegt ist für die Bedeutungen [2] und [3] das Genus f. Bei der in die Umgangssprache übernommenen Bedeutung [1] wird aber auch das Genus n verwendet.

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich, ohne Plural: Gedränge, Gewühle
[2] Seemannssprache: ein Durcheinander von Tauen
[3] Seemannssprache: Umwickelung mit Tauen zur Verstärkung oder zum Schutz
[4] Musik, n: auf Live-Konzerten der Jazz- und Rockmusik enden viele Titel oft auf einem Akkord, der dann mit großem Schlagzeugeinsatz und einem gefälligen Durcheinander aller Instrumente bis zu einem gemeinsamen Abschluss ausgehalten und umspielt wird

Herkunft:

[1] aus der Seemannssprache übernommen, siehe [2]. Wegen (fälschlich) vermuteter Herkunft aus dem Englischen zuweilen Whooling oder Wooling geschrieben[Quellen fehlen]
[2, 3] Identisch zu wühlen[Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] Chaos, Gedränge, Gewühle, Durcheinander
[3] Umwinden, Umwicklung

Gegenwörter:

[1] Ordnung

Beispiele:

[1] Samstag morgen um 11 auf dem Wochenmarkt - das ist vielleicht ein Wuling!
[2] Was ist denn das für'ne Wuling? Könntest du bitte die Schoten ordentlich aufschießen?
[2] Um eine Wuling zu entwirren, löst man alles, was eingeklemmt ist, lockert die Knoten und macht dort ein Loch durch die Masse, wo das längste Ende aus der Wuling herauskommt. [1]
[3] Solche Wuling dient zum Festmachen und Zusammenhalten. Ein aus mehreren Stücken zusammengesetzter Mast erhält gewöhnlich eiserne Ringe oder Bügel; aber außer ihnen, und zuweilen statt ihrer Wulingen. [2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1–3] Wikipedia-Artikel „Wuling
[3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wuhling
[3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „wuhlen
[3] Eduard Bobrik: Allgemeines nautisches Wörterbuch mit Sacherklärungen. 2. Auflage. Robert Hoffman, 1858, Seite 744
[3] Pierer 1857

Quellen: