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Wortform (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Wortform

die Wortformen

Genitiv der Wortform

der Wortformen

Dativ der Wortform

den Wortformen

Akkusativ die Wortform

die Wortformen

Worttrennung:

Wort·form, Plural: Wort·for·men

Aussprache:

IPA: [ˈvɔʁtˌfɔʁm]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: flektierte Form eines Wortes (Lexems)

Herkunft:

Determinativkompositum aus Wort und Form

Sinnverwandte Wörter:

[1] Flexionsform, grammatisches Wort

Gegenwörter:

[1] Wortbedeutung, Wortinhalt

Oberbegriffe:

[1] Linguistik, Sprachwissenschaft, Grammatik, Morphologie, Morphemik, Flexion

Unterbegriffe:

[1] Grundform/Nennform, Zitierform
[1] Pluralform, Singularform
[1] Gegenwartsform, Präsenzform, Vergangenheitsform; Verbform, Zeitform
[1] Steigerungsform

Beispiele:

[1] Die Wortform des Wortes "Hut" im Genitiv Singular lautet „Hutes“.
[1] „Nur Wortformen kommen in Sätzen vor, niemals Paradigmen oder lexikalische Wörter.“[1]
[1] Kürschner nennt die Wortform die Realisierungsform des Wortes und nennt sie die „[k]onkrete Form, in der ein Wort im Satz auftritt.“[2]
[1] „Es stellte sich nicht nur heraus, daß sich die Formen dieser Sprachen in ebensolche Bestandteile zerlegen ließen, sondern vor allem, daß sich die gewonnenen Endungen und Suffixe der einzelnen Sprachen ebenso vergleichen ließen wie die fertigen Wortformen.[3]
[1] „Daß eine Wortform von 3 oder auch 4 Silben dabei auf eine einzige Silbe zusammenschmolz, ist ziemlich häufig.“[4]
[1] „Bei dieser Redeweise trennt man allerdings oft nicht zwischen Wortformen und Lexemen.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Wortform
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wortform
[1] canoonet „Wortform

Quellen:

  1. Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik. Band 2: Der Satz. Metzler, Stuttgart/Weimar 1999, S. 15f. ISBN 3-476-01642-0.
  2. Wilfried Kürschner: Grammatisches Kompendium. Systematisches Verzeichnis grammatischer Grundbegriffe. 3. Auflage. Francke, Tübingen/ Basel 1997, Seite 100. ISBN 3-8252-1526-1
  3. Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft. Dritte Auflage. Francke, Bern/München 1962, S. 329.
  4. Hans Kuhn: Das alte Island. Diederichs, Düsseldorf/Köln 1971, Seite 204. ISBN 3-424-00403-0.
  5. Wolfgang Klein: Von Reichtum und Armut des deutschen Wortschatzes. In: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Herausgeber): Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. de Gruyter, Berlin/Boston 2013, ISBN 978-3-11-033462-3, Seite 15–55, Zitat Seite 24.