Warnung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Warnung die Warnungen
Genitiv der Warnung der Warnungen
Dativ der Warnung den Warnungen
Akkusativ die Warnung die Warnungen

Worttrennung:

War·nung, Plural: War·nun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈvaʁnʊŋ]
Hörbeispiele:   Warnung (Info),   Warnung (Österreich) (Info)
Reime: -aʁnʊŋ

Bedeutungen:

[1] Hinweis auf eine Gefahr

Herkunft:

mittelhochdeutsch warnunge „Vorbereitung, Zurüstung, Schutz, Vorsicht, Achtsamkeit, Hinweis“, althochdeutsch warnunga, belegt seit der Zeit um 1000, heutige Bedeutung ab 16. Jahrhundert[1]
Ableitung zum Stamm des Verbs warnen mit dem Derivatem -ung

Unterbegriffe:

[1] Brandwarnung, Dauerregenwarnung, Erdbebenwarnung, Flutwarnung, Frühwarnung, Glatteiswarnung, Kollisionswarnung, Lawinenwarnung, Orkanwarnung, Raketenwarnung, Regenwarnung, Reisewarnung, Starkregenwarnung, Stauwarnung, Sturmwarnung, Terrorwarnung, Triebwerksbrandwarnung, Tropensturmwarnung, Unwetterwarnung, Wetterwarnung, Zertifikatswarnung

Beispiele:

[1] Aufgrund der Warnung vor Wildwechsel fuhr er langsamer.
[1] „Hören Sie auf die Warnungen des Autovermieters, fahren Sie nicht mit einem Toyota Yaris die Kieswege entlang.“[2]
[1] „Hamids paranoide Warnungen vor dem Nachbarland taten ihr Übriges.“[3]
[1] „Die Straßenarbeiter des Bezirks strichen sie an – als Warnung für die Fahrer.“[4]
[1] „Die ernste, eindringliche Warnung des heiligen Eremiten, die so voll Vernunft war, hatte Eingang nicht nur in seine Ohrmuschel, sondern auch in seinen Verstand und sein Herz gefunden und sein Gewissen wachgerüttelt.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Warnung“, Seite 1159.
[1] Wikipedia-Artikel „Warnung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Warnung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Warnung
[1] The Free Dictionary „Warnung
[1] Duden online „Warnung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWarnung

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „warnen“.
  2. Thilo Mischke: Húh! Die Isländer, die Elfen und ich. Unterwegs in einem sagenhaften Land. Ullstein, Berlin 2017, ISBN 978-3-86493-052-2, Seite 113.
  3. Lois Pryce: Mit 80 Schutzengeln durch Afrika. Die verrückteste, halsbrecherischste, schrecklich-schönste Reise meines Lebens. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2018 (übersetzt von Anja Fülle, Jérôme Mermod), ISBN 978-3-7701-6687-9, Seite 113. Englisches Original 2009.
  4. Marc Steadman: Schwarze Chronik. Ein Südstaaten-Dekameron. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1980 (übersetzt von Elisabeth Schnack), ISBN 3-596-22489-6, Seite 68. Englisches Original 1970.
  5. Li Yü: Jou Pu Tuan (Andachtsmatten aus Fleisch). Ein erotischer Roman aus der Ming-Zeit. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1979 (übersetzt von Franz Kuhn), ISBN 3-596-22451-9, Seite 416. Chinesisches Original 1634.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Tarnung