Unterprima (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ die Unterprima die Unterprimen
Genitiv der Unterprima der Unterprimen
Dativ der Unterprima den Unterprimen
Akkusativ die Unterprima die Unterprimen

Worttrennung:

Un·ter·pri·ma, Plural: Un·ter·pri·men

Aussprache:

IPA: [ˈʊntɐˌpʁiːma], [ˌʊntɐˈpʁiːma]
Hörbeispiele:   Unterprima (Info),   Unterprima (Info)
Reime: -iːma

Bedeutungen:

[1] Deutschland, Schweiz: 8. (vorletzte) Klasse eines Gymnasiums, das heißt insgesamt 12. Schuljahr

Herkunft:

Determinativkompositum aus unter- und Prima

Gegenwörter:

[1] Sexta, Quinta, Quarta, Tertia, Untertertia, Obertertia, Sekunda, Untersekunda, Obersekunda, Prima, Oberprima

Oberbegriffe:

[1] Klassenstufe

Beispiele:

[1] „Aber Feo musste die Unterprima wiederholen und wurde seine Klassenkameradin, sie saß direkt neben ihm:…“[1]
[1] „Nun aber hatte der Obersekundaner Roman Bertini gleich drei Fünfen, die ihm undiskutierbar die Versetzung in die Unterprima verwehrten.“[2]
[1] „Selbst in den Schulbüchern auf dem wurmstichigen Brett über der Kommode, in der halbzerfetzten Ploetzschen Grammatik für den Gebrauch der Unterprima und in dem dicken lateinischen Handwörterbuch von Georges offenbarte sich eine heimische Anziehungskraft, ein Bann, der gar nicht so leicht zu brechen war.“[3]
[1] „Die Frage der Tante echote durch Fernsehen, Radio, die Zeitungen bis in die Klassenarbeit der Unterprima des Humboldt-Gymnasiums.“[4]

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Unterprima
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unterprima
[*] The Free Dictionary „Unterprima
[1] Duden online „Unterprima

Quellen:

  1. Karl Heinz Bohrer: Granatsplitter. Erzählung einer Jugend. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-423-14293-9, Seite 198. Erstausgabe 2012.
  2. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 227..
  3. Ernst Jünger: Afrikanische Spiele. Roman. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-96061-7, Seite 13. Erstausgabe 1936.
  4. Ulla Hahn: Aufbruch. Roman. 5. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04263-7, Seite 245.