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des Jahres 2012 das Wort der Woche.

Talar (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Talar die Talare
Genitiv des Talars der Talare
Dativ dem Talar den Talaren
Akkusativ den Talar die Talare
 
[1] Ludwig Erhard und andere Personen im Talar

Worttrennung:

Ta·lar, Plural: Ta·la·re

Aussprache:

IPA: [taˈlaːɐ̯]
Hörbeispiele:   Talar (Info)
Reime: -aːɐ̯

Bedeutungen:

[1] knöchellange, weite Amtstracht mit weiten Ärmeln, die von Geistlichen, Richtern und bei festlichen Anlässen auch von Hochschullehrern getragen wird

Herkunft:

Talar wurde im 16. Jahrhundert aus dem mittellateinischen talare, einem Neutrum, oder dem lateinischen talaria → la ‚knöchellanges Gewand‘, einem Neutrum in Plural, entlehnt. Talaria ist eine Substantivierung des Adjektivs talaris → la‚ bis zu den Knöcheln reichend, zu den Knöcheln gehörig‘, das zum Substantiv talus → laFußknöchel, Ferse, Fesselknochen‘ gebildet wurde.[1]

Synonyme:

[1] Robe

Oberbegriffe:

[1] Amtstracht, Gewand

Unterbegriffe:

[1] Priestertalar, Richtertalar

Beispiele:

[1] Inmitten der würdigen Professoren schritt Fridolin im prächtigen Talar einher.
[1] Für die Absolventenfeier mussten die Hochschullehrer ihre Talare anlegen.

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Talar
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Talar
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Talar
[1] The Free Dictionary „Talar
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTalar

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, „Talar“, Seite 1409

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Taler, Täler, Tatar
Anagramme: Altar