Taklamakan (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, f, ToponymBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Taklamakan
Genitiv der Taklamakan
Dativ der Taklamakan
Akkusativ die Taklamakan
 
[1] geografische Lage der Taklamakan
 
[1] NASA-Aufnahme der Taklamakan

Nebenformen:

Takla Makan

Worttrennung:

Tak·la·ma·kan, kein Plural

Aussprache:

IPA: [taklamaˈkaːn]
Hörbeispiele:   Taklamakan (Info)
Reime: -aːn

Bedeutungen:

[1] eine große, kalte innerasiatische Sandwüste

Oberbegriffe:

[1] Wüste

Beispiele:

[1] Die große Sandwüste Taklamakan ist umgeben von den Gebirgen Tien Shan, Kunlun Shan und Karakorum.[1]
[1] Die Taklamakan ist die zweitgrößten Sandwüste der Erde und hat Temperaturunterschiede von bis zu 70 Grad Celcius – an einem Tag.[2]
[1] Trotzdem zeugen in der Taklamakan im Nordwesten Chinas 4.000 Jahre alte Mumien und Geisterstädte von vergangenen Hochkulturen.[2]
[1] Sand aus der Taklamakan färbte schon Alpengletscher dunkel.[2]
[1] Zwischen 1893 und 1897 erforschte Hedin das Hochgebirge des Pamir, bereiste in Xinjiang das Tarimbecken mit der Sandwüste Taklamakan, dem See Karakoshun und dem Bosten-See und erforschte schließlich Nord-Tibet.[3]
[1] Die Stadt liegt an der Fernstraße, die am Nordrand der Taklamakan entlang führt sowie an der parallel dazu verlaufenden Eisenbahnstrecke in Richtung Kashgar bzw. Urumqi.[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Taklamakan
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTaklamakan
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Taklamakan“ (Wörterbuchnetz), „Taklamakan“ (Zeno.org)

Quellen:

  1. Von der Wüste Taklamakan ins Hochgebirge des Karakorum. www.paradeast.de, abgerufen am 6. September 2021.
  2. 2,0 2,1 2,2 Die Geisterwüste: Welche Geheimnisse birgt die Taklamakan? In: Welt der Wunder Magazin. 5. November 2020 (Fallfehler markiert: ‚zweitgrößten‘, Online, abgerufen am 6. September 2021).
  3. Wikipedia-Artikel „Sven Hedin“ (Stabilversion).
  4. Kucha. China Reiseführer, 2021, abgerufen am 6. September 2021.