Hauptmenü öffnen

Wiktionary β

Nuvola apps korganizer.png Dieser Eintrag war in der 15. Woche
des Jahres 2018 das Wort der Woche.

Inhaltsverzeichnis

Skeleton (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Skeleton

die Skeletons

Genitiv des Skeletons

der Skeletons

Dativ dem Skeleton

den Skeletons

Akkusativ den Skeleton

die Skeletons

 
[1] ein Sportler mit seinem Skeleton während der Startphase

Worttrennung:

Ske·le·ton, Plural: Ske·le·tons

Aussprache:

IPA: [ˈskɛlətn̩], [ˈskɛletɔn]
Hörbeispiele: —, —

Bedeutungen:

[1] niedriger Rennschlitten, auf dem die Athleten auf dem Bauch liegend durch einen Eiskanal fahren

Herkunft:

Der Begriff Skeleton wurde vom gleichbedeutenden englischen skeleton → enGerippe‘ übernommen.[1] Die Bezeichnung bezieht sich darauf, dass der Schlitten aus einem massiven Gerippe aus Stahl besteht.[2]

Synonyme:

[1] Skeletonschlitten

Oberbegriffe:

[1] Rennschlitten, Schlitten

Beispiele:

[1] „Aber selbst der auf Gold programmierte Dukurs kann die Spur nicht so halten, wie es sich Müller für die Zukunft wünscht: ‚Das ist mit den runderen Kufen auch nicht anders möglich. So ein Skeleton lässt sich, verglichen mit einem Rodel, kaum steuern.‘“[3]
[1] „Und die zweimalige WM-Dritte Szymkowiak, die seit ihrer Hochzeit in der Schweiz lebt, wechselte 2002 schließlich extra aus dem Bob auf den Skeleton, weil es sie faszinierte, dem Eis so nah sein zu können.“[4]
[1] „Der bereits 37 Jahre alte Stähli gehört schon im 16. Jahr zur Weltspitze auf dem Skeleton.[5]
[1] „Der Skeleton ist eine Weiterentwicklung des Cresta-Schlittens, mit einem Rollsitz, an dem man sich während der Abfahrt vorne festhält.“[6]

ÜbersetzungenBearbeiten

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Skeleton
[*] canoo.net „Skeleton
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSkeleton

Substantiv, n, mBearbeiten

Singular 1 Singular 2

Plural

Nominativ das Skeleton der Skeleton

Genitiv des Skeletons des Skeletons

Dativ dem Skeleton dem Skeleton

Akkusativ das Skeleton den Skeleton

 
[1] Skeleton bei den Olympischen Spielen 2010

Anmerkung zum Genus:

Anhand der Beispielsätze ist ersichtlich, dass Skeleton als Bezeichnung der Sportart sowohl als Neutrum als auch als Maskulinum gebraucht wird.

Worttrennung:

Ske·le·ton, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈskɛlətn̩], [ˈskɛletɔn]
Hörbeispiele: —, —

Bedeutungen:

[1] Wintersportart, bei der die Athleten auf dem Bauch auf einem Skeleton liegend mit hoher Geschwindigkeit durch einen Eiskanal fahren

Herkunft:

siehe oben

Oberbegriffe:

[1] Schlittensport, Wintersportart, Sportart

Beispiele:

[1] „Seit 1926 zählt das Skeleton neben dem Bobsport und dem Rennrodeln offiziell zu den olympischen Disziplinen.“[7]
[1] „Die Oberhoferin Marion Thees hat ihren Weltmeistertitel im Skeleton erfolgreich verteidigt.“[8]
[1] „Die dritte Sportart beim Schlittensport ist das Skeleton.[9]
[1] „Eine der schnellsten Sportarten im Wintersportbereich ist wohl das Skeleton.[10]
[1] „Skeleton, so wie er heute betrieben wird, wurde 1969 ins Leben gerufen.“[11]
[1] „Der Skeleton ist eine Schlittensportart wie Toboggan und Bobsleigh. Er gilt als eine Sportart für wahnsinnig mutige Menschen, weil der Sportler durch einen Eiskanal kopfwärts mit schwindelnder Geschwindigkeit fährt.“[12]
[1] „Wir fördern in der Bundespolizei inzwischen 11 olympische Wintersportarten. Der Skeleton ist als letzte dazugekommen.“[13]

Wortbildungen:

[1] Skeletoni

ÜbersetzungenBearbeiten

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Skeleton

Quellen:

  1. Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, „Skeleton“, Seite 1244
  2. Der Skeleton. n-tv.de, 24. Februar 2004, abgerufen am 28. Februar 2011.
  3. Anno Hecker: Kontrolliertes Chaos im Eislabyrinth. FAZ.NET, 24. Februar 2011, abgerufen am 28. Februar 2011.
  4. Susanne Rohlfing: Kopfüber ins Glück. SPIEGEL ONLINE, 20. Februar 2010, abgerufen am 28. Februar 2011.
  5. Deutschen (sic!) Skeleton-Piloten verpatzen Auftakt. Handelsblatt, 10. November 2005, abgerufen am 28. Februar 2011.
  6. Was ist Skeleton?. P.M., abgerufen am 28. Februar 2011.
  7. Skeleton - kopfüber auf dem stählernen Olympia-Schlitten. Wintersport-Online.eu, abgerufen am 28. Februar 2011.
  8. Thees verteidigt Skeleton-WM-Titel vor Huber. stern.de, 26. Februar 2011, abgerufen am 28. Februar 2011.
  9. Mit Höchstgeschwindigkeit durch den Eiskanal. Wissenswertes.at, abgerufen am 28. Februar 2011.
  10. Skeleton – Raserei auf Schlitten. YOFF SPORT, abgerufen am 28. Februar 2011.
  11. Jacqueline Andel/Thomas Leiteritz: Kopfüber durch die Bobbahn. ZDFinfokanal, abgerufen am 28. Februar 2011.
  12. $25 Silver Hologram Coin / Vancouver - 2010 / Skeleton / 2008. FIRST COIN COMPANY INC., abgerufen am 28. Februar 2011.
  13. Dr. Wolfgang Schäuble (Redner): Mit 41 internationalen Medaillen so erfolgreich wie nie. Bundesministerium des Innern, 25. April 2006, abgerufen am 28. Februar 2011.