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Platzeck (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, m, f, NachnameBearbeiten

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Platzeck
(Platzeck)
die Platzeck
(Platzeck)
die Platzecks
Genitiv des Platzeck
des Platzecks
Platzecks
der Platzeck
(Platzeck)
der Platzecks
Dativ dem Platzeck
(Platzeck)
der Platzeck
(Platzeck)
den Platzecks
Akkusativ den Platzeck
(Platzeck)
die Platzeck
(Platzeck)
die Platzecks
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
 
[1] Verteilung des Nachnamens Platzeck in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Platzeck“ – für männliche Einzelpersonen, die „Platzeck“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Platzeck“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Platzeck“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Plat·zeck, Plural: Plat·zecks

Aussprache:

IPA: [ˈplat͡sək], Plural: [ˈplat͡səks]
Hörbeispiele:   Platzeck (Info)

Bedeutungen:

[1] deutscher Nachname, Familienname

Herkunft:

von tschech.: placzek - weinerlicher Mensch (nach Belegstelle Bahlow: 1362 Wanko Placzek in Prag belegt - in Online-Wörterbüchern auch in der Schreibweise plaček, placek nicht vorhanden) oder tschech.: plácat - patschen, klatschen, albernes Zeug reden bzw. placák - Stampfklotz für die Tenne; poln.: placek - Kuchen, Pfannkuchen, Fladen, Puffer, Omelette auch in der Wendung: masz babo placek - da haben wir die Bescherung; Vgl. auch: dt.: Flatsche, Platsch, russ.: плакать - weinen

Namensvarianten:

Platzek, Platzke

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

Matthias Platzeck

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Platzeck
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. genehmigte Lizenzausgabe, Bindlach, 2004; ISBN-3-8112-2271-6