Nachtstunde (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Nachtstunde die Nachtstunden
Genitiv der Nachtstunde der Nachtstunden
Dativ der Nachtstunde den Nachtstunden
Akkusativ die Nachtstunde die Nachtstunden

Worttrennung:

Nacht·stun·de, Plural: Nacht·stun·den

Aussprache:

IPA: [ˈnaxtˌʃtʊndə]
Hörbeispiele:   Nachtstunde (Info)

Bedeutungen:

[1] Zeiteinheit von sechzig Minuten, die in der dunklen Tageszeit liegt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Nacht und Stunde

Gegenwörter:

[1] Abendstunde, Morgenstunde, Mittagsstunde, Tagesstunde

Oberbegriffe:

[1] Stunde

Beispiele:

[1] „Da der Körper während der Nachtstunden auch besonders empfänglich für Pflegestoffe ist, sollten Sie nie ohne Nachtcreme zu Bett gehen.“[1]
[1] „Mein geehrter Reisekamerad hatte eine heimliche Nachtstunde, da ich durch Krankheit und Fieber verhindert war, mich zu wehren, benutzt, um mein Reisearchiv zu durchstöbern.“[2]
[1] „Und mit wehmütiger Freude verweilte sie bei diesen Bildern und wies mit Entsetzen nur eines von sich, das letzte Bild, das Bild seines Todes; denn sie fühlte, hier in dieser stillen und geheimnisvollen Nachtstunde war sie nicht stark genug, dieses Bild auch nur in ihrer Phantasie vor sich zu sehen.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Nachtstunde
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nachtstunde
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalNachtstunde
[1] Duden online „Nachtstunde
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Nachtstunde
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Nachtstunde

Quellen:

  1. krone.at: Entspannung, aber flott! So lassen Sie die Seele baumeln. 10. Juli 2013, abgerufen am 18. Januar 2016.
  2. Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 168. Norwegisches Original 1903.
  3. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 954. Russische Urfassung 1867.