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Kopfzerbrechen (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Kopfzerbrechen

Genitiv des Kopfzerbrechens

Dativ dem Kopfzerbrechen

Akkusativ das Kopfzerbrechen

Worttrennung:

Kopf·zer·bre·chen, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈkɔp͡ft͡sɛɐ̯ˌbʁɛçn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] angestrengtes Nachdenken mit dem Ziel, ein schwieriges Problem zu lösen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Kopf und Zerbrechen

Beispiele:

[1] „Später dann, betroffen, unheimlich klar, gestand sie sich, daß hier eine Vorstufe jener Selbstverletzungen und Verstümmelungen vorliege, die den Irrenärzten so viel Kopfzerbrechen über ihre Patienten verursachen.“[1]
[1] „Noch mehr Kopfzerbrechen aber bereitete den Ermittlern der Inhalt seiner Hosentasche: Dort fanden sie zwei beschriebene Papierzettel - die einzig möglichen Hinweise auf die mysteriösen Umstände dieses Todesfalls.“[2]
[1] „Die Wahl seiner Kleidung hatte mir einiges Kopfzerbrechen bereitet.“[3]
[1] „Kopfzerbrechen machte mir allerdings der Teil, als ich aufwachte und merkte, dass er mir über den Kopf strich und so.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] jemandem Kopfzerbrechen bereiten, jemandem Kopfzerbrechen machen, jemandem Kopfzerbrechen verursachen

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Kopfzerbrechen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kopfzerbrechen
[1] canoonet „Kopfzerbrechen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKopfzerbrechen

Quellen:

  1. Ilse Frapan, Arbeit, Berlin: Paetel 1903 [1902], S. 27346, zitiert nach dem DWDS
  2. Frank Thadeusz: Botschaft in der Hosentasche, in: DER SPIEGEL 9, 2012, Seite 118-119, Zitat: 118.
  3. François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8, Seite 203. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.
  4. J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen. Roman. 19. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2014, ISBN 978-3-499-23539-9, Seite 247. Englisches Original 1951.