Globalesisch (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ (das) Globalesisch das Globalesische
Genitiv (des) Globalesisch
(des) Globalesischs
des Globalesischen
Dativ (dem) Globalesisch dem Globalesischen
Akkusativ (das) Globalesisch das Globalesische

Anmerkung:

Die Form „das Globalesische“ wird nur mit bestimmtem Artikel verwendet. Die Form „Globalesisch“ wird sowohl mit als auch ohne bestimmten Artikel verwendet.

Worttrennung:

Glo·ba·le·sisch, Singular 2: das Glo·ba·le·si·sche, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡlobaˈleːzɪʃ], Singular 2: [ɡlobaˈleːzɪʃə]
Hörbeispiele:   Globalesisch (Info)
Reime: -eːzɪʃ

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Sprachform auf der Grundlage eines reduzierten Englisch zur internationalen Verständigung

Herkunft:

Ableitung zu global mit den Derivatemen -es und -isch

Sinnverwandte Wörter:

[1] Denglisch, Lingua franca, Pidgin

Oberbegriffe:

[1] Sprache

Beispiele:

[1] „Für das, was er für Englisch hielt, hätte es ohnehin eines Dolmetschers bedurft, es handelte sich um ein Kauderwelsch aus Schwäbisch und Globalesisch.[1]
[1] „Er sieht die Nationalsprachen als Opfer der Anglisierung und eine neue Sprache im Aufwind: "Globalesisch".“[2]
[1] „Kein Wunder, dass auch das Forschungsministerium seine Verlautbarungen in bestem Globalesisch abfasst, etwa: „Der nationale Backbone des DFN ist das Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN.““[3]
[1] „Am Beispiel der deutschsprachigen Schweiz glaubt er aber zu erkennen, wie die Hochsprache Deutsch verschwindet und stattdessen sich das «Schwyzerdütsch» als Alltagssprache und das Globalesische als Arbeitssprache etabliert.“[4]
[1] „Ein neues Wort macht die Runde: Globalesisch, ein Englisch in Schrumpfform, dafür über die ganze Welt verbreitet.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1]

Quellen:

  1. Asfa-Wossen Asserate: Draußen nur Kännchen. Meine deutschen Fundstücke. 3. Auflage. Scherz, Frankfurt/Main 2010, Seite 162. ISBN 978-3-502-15157-9.
  2. Man spricht "Globalesisch"
  3. Bestes Globalesisch
  4. Sprache und Weltsicht
  5. Warum die deutsche Sprache überleben wird