Flexionsmorphologie

Flexionsmorphologie (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Flexionsmorphologie
Genitiv der Flexionsmorphologie
Dativ der Flexionsmorphologie
Akkusativ die Flexionsmorphologie

Worttrennung:

Fle·xi·ons·mor·pho·lo·gie, kein Plural

Aussprache:

IPA: [flɛˈksi̯oːnsmɔʁfoloˌɡiː]
Hörbeispiele:   Flexionsmorphologie (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Gesamtheit der morphologischen Mittel, die eine Sprache zur Verwirklichung der Flexion zur Verfügung hat

Herkunft:

Determinativkompositum aus Flexion, Fugenelement -s und Morphologie

Synonyme:

[1] Flexionssystem

Oberbegriffe:

[1] Morphologie

Beispiele:

[1] „Dänisch gehört, wie im übrigen alle festlandsskandinavischen Sprachen, zu den germanischen Sprachen mit der geringsten Flexionsmorphologie.“[1]
[1] „Vergleichen wir damit die Flexionsmorphologie.“[2]
[1] „Die Angaben zur Flexionsmorphologie des (flektierbaren) Lemmazeichens können … in der Zuordnung des behandelten Lemmazeichens zu einer in einer einleitenden Wörterbuchgrammatik beschriebenen morphologischen Klasse oder in einer Zeichen für Zeichen vorgenommenen, in Abkürzungen notierten Einzelbeschreibung bestehen.“[3]
[1] „Wolfgang Klein (...) hält Flexionsmorphologie generell für entbehrlich, weshalb sie in allen hinreichend bekannten Sprachen der Welt seit Jahrhunderten immer weiter abgebaut werde.“[4]
[1] „Es ist faktisch die Hauptthese der vorliegenden Arbeit, daß die einzelsprachliche Flexionsmorphologie nicht – wie immer angenommen – eine Anhäufung von mehr oder weniger zufälligen Fakten darstellt und demzufolge theoretisch uninteressant ist.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Artikel „Flexionsmorphologie

Quellen:

  1. Kurt Braunmüller: Die skandinavischen Sprachen im Überblick. Francke, Tübingen 1991, ISBN 3-7720-1694-4. Zitat Seite 89.
  2. Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik. Band 1: Das Wort. Metzler, Stuttgart/Weimar 1998, ISBN 3-476-01639-0, Zitat Seite 203.
  3. Fleischer, Gerhard Helbig, Gotthard Lerchner (Herausgeber): Kleine Enzyklopädie Deutsche Sprache. Peter Lang, Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-631-35310-3, Seite 160.
  4. Ulrich Schmitz: Randgrammatik und Design. In: Sprachreport. Nummer Heft 3, 2017, Seite 8-17, Zitat Seite 15.
  5. Wolfgang Ullrich Wurzel: Flexionsmorphologie und Natürlichkeit. Ein Beitrag zur morphologischen Theoriebildung. Akademie-Verlag, Berlin 1984, Seite 197.