Erstgeborener

Erstgeborener (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, m, adjektivische DeklinationBearbeiten

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Erstgeborener Erstgeborene
Genitiv Erstgeborenen Erstgeborener
Dativ Erstgeborenem Erstgeborenen
Akkusativ Erstgeborenen Erstgeborene
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ der Erstgeborene die Erstgeborenen
Genitiv des Erstgeborenen der Erstgeborenen
Dativ dem Erstgeborenen den Erstgeborenen
Akkusativ den Erstgeborenen die Erstgeborenen
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein Erstgeborener keine Erstgeborenen
Genitiv eines Erstgeborenen keiner Erstgeborenen
Dativ einem Erstgeborenen keinen Erstgeborenen
Akkusativ einen Erstgeborenen keine Erstgeborenen

Worttrennung:

Erst·ge·bo·re·ner, Plural: Erst·ge·bo·re·ne

Aussprache:

IPA: [ˈeːɐ̯stɡəˌboːʁənɐ]
Hörbeispiele:   Erstgeborener (Info)

Bedeutungen:

[1] Sohn, der in einer Reihe von Geschwistern als erster auf die Welt kam

Herkunft:

Ableitung des Substantivs vom Adjektiv erstgeboren durch Konversion

Gegenwörter:

[1] Letztgeborener

Weibliche Wortformen:

[1] Erstgeborene

Beispiele:

[1] „Das Spiel von jüngeren Geschwistern entwickelt sich daher in einer anderen Weise als es bei Erstgeborenen oder Einzelkindern der Fall ist.“[1]
[1] „Am Rückspiegel baumelten die selbstgehäkelten Schühchen seines Erstgeborenen.“[2]
[1] „Der Erstgeborene erhält einen biblischen Prophetennamen, was ihn in die jüdische Tradition einbinden soll.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Erstgeburt“ (Weiterleitung von Erstgeborener)
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Erstgeborener
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalErstgeborener
[1] Duden online „Erstgeborener

Quellen:

  1. Els Oksaar: Spracherwerb im Vorschulalter. Einführung in die Pädolinguistik. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1977, ISBN 3-17-004471-0, Seite 117.
  2. Rainer Heuser: Ein einmaliger Kontakt. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2019, ISBN 978-3-942303-83-5, Seite 48.
  3. Helmut Göbel: Elias Canetti. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-499-50585-1, Seite 14.