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Choronym

Nuvola apps korganizer.png Dieser Eintrag war in der 24. Woche
des Jahres 2017 das Wort der Woche.

Choronym (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Choronym

die Choronyme

Genitiv des Choronyms

der Choronyme

Dativ dem Choronym

den Choronymen

Akkusativ das Choronym

die Choronyme

Worttrennung:

Cho·r·o·nym, Plural: Cho·r·o·ny·me

Aussprache:

IPA: [koʁoˈnyːm]
Hörbeispiele:   Choronym (Info)
Reime: -yːm

Bedeutungen:

[1] Eigenname für ein Objekt von größerer flächenhafter Ausdehnung, das geografisch oder administrativ definiert ist

Herkunft:

Kompositum aus den altgriechischen Substantiven χώρα (chōra) → grcRaum, Gebiet, Landschaft‘ und ὄνομα (ónoma) → grcName‘, woraus sich die Bedeutung ‚Raumname‘ ergibt[1]

Synonyme:

[1] Raumname

Oberbegriffe:

[1] Toponym

Unterbegriffe:

[1] Ländername, Landschaftsname, Staatenname

Beispiele:

[1] Sie befasst sich seit Längerem mit der Etymologie von österreichischen Choronymen.
[1] „Interessant ist dabei die als Konkurrenzname für das assoziativ neutrale Choronym Litorale geschaffene Neubenennung Venezia Giulia.“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Choronym
[1] Ständiger Ausschuss für geographische Namen (Herausgeber): Deutsches Glossar zur toponymischen Terminologie. Deutsches Wörterverzeichnis zur Fachsprache der geographischen Namenkunde. 3. Ausgabe, Frankfurt am Main 2010, Seite 16 (Online).
[1] Günther Kapfhammer: Choronym – Die zukünftige wissenschaftliche Bezeichnung für Landschaftsname? Ein Beitrag zur Begriffsklärung. In: Friedhelm Debus, Wilfried Seibicke (Herausgeber): Germanistische Linguistik. Reader zur Namenkunde III,2 Toponymie. Band 131–133, Georg Olms Verlag, Hildesheim, Zürich, New York 1996, ISBN 3-487-10230-7, Seite 949.

Quellen:

  1. Günther Kapfhammer: Choronym – Die zukünftige wissenschaftliche Bezeichnung für Landschaftsname? Ein Beitrag zur Begriffsklärung. In: Friedhelm Debus, Wilfried Seibicke (Herausgeber): Germanistische Linguistik. Reader zur Namenkunde III,2 Toponymie. Band 131–133, Georg Olms Verlag, Hildesheim, Zürich, New York 1996, ISBN 3-487-10230-7, Seite 949.
  2. Gerhard Ernst: Romanische Sprachgeschichte – Histoire linguistique de la Romania. 1. Teilband – Tome 1, Walter de Gruyter, 2003, Seite 766 (Zitiert nach Google Books)