ausspucken (Deutsch)Bearbeiten

Verb, trennbarBearbeiten

Person Wortform
Präsens ich spucke aus
du spuckst aus
er, sie, es spuckt aus
Präteritum ich spuckte aus
Konjunktiv II ich spuckte aus
Imperativ Singular spucke aus!
spuck aus!
Plural spuckt aus!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
ausgespuckt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:ausspucken

Worttrennung:

aus·spu·cken, Präteritum: spuck·te aus, Partizip II: aus·ge·spuckt

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯sˌʃpʊkn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] transitiv: etwas aus dem Mund stoßen
[2] intransitiv: Speichel aus dem Mund ausstoßen
[3] transitiv, übertragen, umgangssprachlich: (viel) Geld ausgeben
[4] transitiv, übertragen, umgangssprachlich: (große Mengen von etwas) auswerfen; (als Ergebnis) hervorbringen
[5] transitiv, übertragen, umgangssprachlich: meist als eine Aufforderung, Information preiszugeben

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Verb spucken mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) aus-

Synonyme:

[1] ausspeien

Oberbegriffe:

[1, 2] spucken
[5] reden

Unterbegriffe:

[1] herausspucken, hinausspucken

Beispiele:

[1] Er aß eine Kirsche und spuckte den Kern aus.
[2] „Die Dame sah ihm nach, schnitt eine Grimasse und spuckte ostentativ aus.[1]
[3] Auf in die Spielhalle, dort spuckt der Automat das Kleingeld nur so aus!
[4] Es dauerte ein Weilchen, bis der Computer das Ergebnis ausspuckte.
[5] „Was? Du weißt, wer es war? Nun spuck's schon endlich aus!

Charakteristische Wortkombinationen:

[1, 2] wieder ausspucken; vor Ekel ausspucken; vor jemandem ausspucken
[3, 4] viel ausspucken

ÜbersetzungenBearbeiten

[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ausspucken
[1] canoonet „ausspucken
[1–2, 4, 5] The Free Dictionary „ausspucken
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalausspucken

Quellen:

  1. Ödön von Horvath: Jugend ohne Gott. 13. Auflage. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-518-36517-7