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Wortmeldung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Wortmeldung

die Wortmeldungen

Genitiv der Wortmeldung

der Wortmeldungen

Dativ der Wortmeldung

den Wortmeldungen

Akkusativ die Wortmeldung

die Wortmeldungen

Worttrennung:

Wort·mel·dung, Plural: Wort·mel·dun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈvɔʁtˌmɛldʊŋ]
Hörbeispiele:   Wortmeldung (Info)

Bedeutungen:

[1] Handlung, mit der jemand beansprucht, sich äußern zu können, vor allem durch Handzeichen
[2] Redebeitrag einer Person in einer größeren Runde

Herkunft:

Determinativkompositum aus Wort und Meldung

Sinnverwandte Wörter:

[2] Diskussionsbeitrag, Meinungsäußerung, Wortspende

Gegenwörter:

[1] Aussageverweigerung

Oberbegriffe:

[1] Meldung
[2] Äußerung

Beispiele:

[1] Es gab noch viele Wortmeldungen mehr, die aber nicht alle zum Zuge kommen konnten.
[2] „Hier sank der Anteil der Wortmeldungen mit Schmäh- und Schmuddelwörtern von 27 auf 20 Prozent.“[1]
[2] „Die meistbeachtete Wortmeldung war allerdings eine Erklärung, in der sich der Altkanzler im Sommer 2011 gegen die »öffentliche Zurschaustellung und Vermarktung« seines Privatlebens wandte.“[2]
[2] „Später wurde mir klar, wer sie waren und warum sie gerade diese Art der Wortmeldungen nicht ertrugen.“[3]
[2] „Einige Wortmeldungen aufgebrachter Bürger sind überliefert.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wortmeldung
[(2)] canoonet „Wortmeldung
[(1, 2)] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWortmeldung
[1] The Free Dictionary „Wortmeldung
[1] Duden online „Wortmeldung

Quellen:

  1. Marcel Rosenbach, Hilmar Schmundt: Blog-Warte im Tollhaus. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 31, 2011, Seite 134-135, Zitat Seite 135.
  2. Jan Fleischhauer, Dirk Kurbjuweit: Der Gefangene. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 39, 2012, Seite 30-40, Zitat Seite 35.
  3. Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94797-7, Seite 285.
  4. Lutz Hachmeister: Hannover. Ein deutsches Machtzentrum. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2016, ISBN 978-3-421-04705-2, Seite 206.