Vibrator (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Vibrator

die Vibratoren

Genitiv des Vibrators

der Vibratoren

Dativ dem Vibrator

den Vibratoren

Akkusativ den Vibrator

die Vibratoren

 
[1] Vibrator
 
[2] Vibrator

Worttrennung:

Vi·b·ra·tor, Plural: Vi·b·ra·to·ren

Aussprache:

IPA: [viˈbʁaːtoːɐ̯]
Hörbeispiele:   Vibrator (Info)
Reime: -aːtoːɐ̯

Bedeutungen:

[1] ein Sexspielzeug, das mittels Motor in mechanische Schwingungen versetzt wird
[2] Gerät zur Erzeugung mechanischer Schwingungen

Herkunft:

Ableitung von vibrieren mit dem Suffix -ator

Oberbegriffe:

[1] Sexspielzeug
[2] Schwingungserzeuger

Unterbegriffe:

[1] Druckwellenvibrator, Lieblingsvibrator, Paarvibrator, Analvibrator
[2] Kugelvibrator, Rollenvibrator, Turbinenvibrator

Beispiele:

[1] Der Vibrator ist angeblich von Kleopatra erfunden worden.
[1] Ausgerechnet im viktorianisch-prüden England entwickelte Mortimer Granville den weltweit ersten elektrischen Vibrator.[1]
[1] „Das abgebildete Exemplar übrigens sorgte für Verwirrung, meist wurde es als Vibrator überhaupt nicht erkannt!“[2]
[1] „Nachdem Dora mich mehrmals aufgefordert hatte, mit ihr zu schlafen, und irgendwann begriffen hatte, dass ich zu nichts nutze war, öffnete sie die Schublade ihres Nachtkästchens, holte zwei Vibratoren heraus, schob den mächtigeren in ihre Scheide und legte den anderen auf ihre Klitoris.“[3]
[1] „Bei Sarah Young hole ich mir einen Vibrator, der im Dunkeln leuchtet.“[4]
[2] Die Ausrichtung des Vibrators zum Rammgut erfolgt über ein festes Drehstück am Baggerarm.
[2] Druckluft Kugelvibrator, Pneumatik Vibrator oder doch lieber einen Rotations Druckluft Vibrator? Wir haben sie alle.

Wortbildungen:

Multivibrator

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Vibrator
[2] Wikipedia-Artikel „Vibrator (Technik)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vibrator
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Vibrator
[2] The Free Dictionary „Vibrator
[1, 2] Duden online „Vibrator
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVibrator

Quellen:

  1. Katja Iken: Erfindung des Vibrators. Bsssssssssssssssss. In: Spiegel Online. 12. Januar 2012, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 3. April 2012).
  2. Helge Jepsen: Frauenspielzeug. Eine beinahe vollständige Sammlung lebensnotwendiger Dinge. Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-38079-8, Seite 111.
  3. Andreas Altmann: Frauen. Geschichten. Piper, München/Berlin/Zürich 2015, ISBN 978-3-492-05588-8, Seite 57f.
  4. Else Buschheuer: Ruf! Mich! An!. Roman. Wilhelm Heyne Verlag, München 2001, ISBN 3-453-19004-1, Seite 47f.