Trunkenheit (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Trunkenheit
Genitiv der Trunkenheit
Dativ der Trunkenheit
Akkusativ die Trunkenheit

Worttrennung:

Trun·ken·heit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈtʁʊŋkn̩haɪ̯t]
Hörbeispiele:   Trunkenheit (Info),   Trunkenheit (Info)

Bedeutungen:

[1] Zustand nach dem übermäßigen Konsum alkoholhaltiger Getränke

Herkunft:

mittelhochdeutsch trunkenheit, althochdeutsch trunkanheit, belegt seit der Zeit um 900[1]
Ableitung des Substantivs vom Adjektiv trunken mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit

Synonyme:

[1] Betrunkenheit

Sinnverwandte Wörter:

[1] Berauschtheit, Delirium, Rausch, Schwips, Weinseligkeit

Gegenwörter:

[1] Nüchternheit

Beispiele:

[1] „Ich kann jedoch nicht sagen, ich hätte ihre Trunkenheit mißbraucht, denn in ihrer starken Sinnlichkeit kam sie allen Genüssen, zu denen ich sie bis zwei Uhr morgens anspornte, bereitwillig entgegen, bis wir beide nicht mehr konnten und uns trennten.“[2]
[1] „Ganz oben am Pyramidion wird dargestellt, wie der Pharao den Göttern Wein, der göttliche Trunkenheit herbeiführt, oder reinigendes Wasser opfert.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Trunkenheit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Trunkenheit
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Trunkenheit
[1] The Free Dictionary „Trunkenheit
[1] Duden online „Trunkenheit
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTrunkenheit

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Trunkenheit
  2. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band VII. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 344.
  3. Christian Jacq: Die Welt der Hieroglyphen. Rowohlt, Berlin 1999 (übersetzt von Theresa Maria Bullinger, Ingeborg Schmutte), ISBN 3-87134-365-X, Seite 251. Französisches Original 1994.