Runentext (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Runentext

die Runentexte

Genitiv des Runentextes
des Runentexts

der Runentexte

Dativ dem Runentext
dem Runentexte

den Runentexten

Akkusativ den Runentext

die Runentexte

Worttrennung:

Ru·nen·text, Plural: Ru·nen·tex·te

Aussprache:

IPA: [ˈʁuːnənˌtɛkst]
Hörbeispiele:   Runentext (Info)

Bedeutungen:

[1] mit Runen geschriebener Text

Herkunft:

Determinativkompositum aus Rune, Fugenelement -n und Text

Oberbegriffe:

[1] Text

Beispiele:

[1] „Die Runentexte erzählten von Handelsfahrten, von Machtansprüchen, von Familienstreit.“[1]
[1] „Nach seinem Inhalt gehört dieser Runentext zur germanischen Gattung der Merkdichtung.“[2]
[1] „Pieper fand heraus, daß es sich bei jenen drei der insgesamt sieben Weser-Runenknochen, die nur mit Bildern versehen sind, um Fälschungen handelt - die echten Funde hingegen zeigen Bilder und Runentexte.“[3]
[1] „Themenschwerpunkte sind u.a. die Ernährung, Hygiene, Medizin, Runentexte und die Wohnverhältnisse aus der Zeit des 3.-8. Jahrhunderts, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet wurden. “[4]
[1] „Das haben sie nicht gemacht, und auch später kann man feststellen, dass die ältesten Runentexte nur ganz kurz sind.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1]

Quellen:

  1. Jan Ludwig: Schrift der Götter. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012, Seite 89.
  2. Harald Haarmann: Universalgeschichte der Schrift. Campus Verlag, Frankfurt/New York 1990, ISBN 3-593-34346-0, Seite 465.
  3. Falsche Knochen von der Weser, in DER SPIEGEL 25/1986. Aufgerufen am 16.3.14.
  4. Thilo Jordan: Neueröffnung der Frühmittelalterabteilung im Museum Freiburg, 13.12.2002. Aufgerufen am 16.3.14.
  5. Susanne Mack: Kalender der Vorzeit, Deutschlandradio Kultur, 19.12.2007. Das Zitat ist Teil einer direkten Rede. Aufgerufen am 16.3.14.