Rebbe (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Rebbe

die Rebbes

Genitiv des Rebbe
des Rebbes

der Rebbes

Dativ dem Rebbe

den Rebbes

Akkusativ den Rebbe

die Rebbes

Worttrennung:

Reb·be, Plural: Reb·bes

Aussprache:

IPA: [ˈʁɛbə]
Hörbeispiele:   Rebbe (Info)
Reime: -ɛbə

Bedeutungen:

[1] Judentum: jüdischer Gelehrter und Lehrer

Herkunft:

von jiddisch  ? (rebe) → yi entlehnt[1]

Synonyme:

[1] Rabbi

Sinnverwandte Wörter:

[1] Rabbiner

Weibliche Namensvarianten:

[1] Rebbezin

Beispiele:

[1] „Mechanisch wiederholte ich Absatz für Absatz, was der Rebbe auf hebräisch sagte, ohne ein Wort zu verstehen.“[2]
[1] „Die Tochter des Rebbe, dieses blutjunge Ding, hatte mit einem einzigen Wort ausgedrückt, was mit ihm los war und warum er diese Reise gemacht hatte.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Rebbe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rebbe
[1] Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Rebbe“.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Rebbe“.
  2. Thomas T. Blatt: Nur die Schatten bleiben. Der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór. 1. Auflage. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 2001, ISBN 3746680689, Seite 27.
  3. Isaac Bashevis Singer: Max, der Schlawiner. Roman. Axel Springer Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-942656-32-0, Seite 33. Englisches Original 1991.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Ebbe, rappe, Rebe
Anagramme: beerb, erbeb