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Nominalgruppe (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Nominalgruppe

die Nominalgruppen

Genitiv der Nominalgruppe

der Nominalgruppen

Dativ der Nominalgruppe

den Nominalgruppen

Akkusativ die Nominalgruppe

die Nominalgruppen

Worttrennung:

No·mi·nal·grup·pe, Plural: No·mi·nal·grup·pen

Aussprache:

IPA: [nomiˈnaːlˌɡʁʊpə]
Hörbeispiele:   Nominalgruppe (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Satzteil (Konstituente), dessen Kopf (Kern) ein Nomen (Substantiv oder Pronomen) ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus nominal und Gruppe

Synonyme:

[1] Nominale, nominales Satzglied, Nominalphrase, Substantivgruppe

Gegenwörter:

[1] Adjektivgruppe, Adverbgruppe, Präpositionalgruppe, Verbalgruppe

Oberbegriffe:

[1] Syntagma, Syntax

Beispiele:

[1] „Viele Sätze mit einem Übergewicht an Nominalgruppen können als Verkürzungen von Langsätzen (Satzgefüge, Satzreihen usw.) gelten.“[1]
[1] „Bei Umsetzung verbaler Infinitivkonstruktionen in Nominalgruppen bleibt der abhängige Infinitiv bewahrt…“[2]
[1] „Das Genitivattribut erlaubt auf sehr ökonomische Weise Präzisierungen von Nominalgruppen.[3]
[1] „Da die Nominalgruppe zusammengehört, verwendet man nicht überall die differenzierteren Endungen der starken Flexion.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Nominalgruppe
[1] canoonet „Nominalgruppe
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Nominalgruppe“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Peter Braun: Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache. Sprachvarietäten. 4. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/ Berlin/ Köln 1998, Seite 119. ISBN 3-17-015415-X.
  2. Johannes Erben: Deutsche Grammatik. Ein Abriß. 12. Auflage. Hueber, München 1980, Seite 305. ISBN 3-19-001713-1. „Nominalgruppen“ im Original gesperrt gedruckt.
  3. Matthias Granzow-Emden: Deutsche Grammatik verstehen und unterrichten. Narr Verlag, Tübingen 2013, ISBN 979-3-8233-6656-0, Seite 224
  4. Jacqueline Kubczak: Warum „Der grosse Bluff“, aber „Ein grosser Bluff“? – Artikelwahl und Adjektivflexion. In: Sprachreport. Nummer Heft 3, 2017, Seite 32-34, Zitat Seite 32.