Kaschott (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular Plural
Nominativ das Kaschott die Kaschotts
Genitiv des Kaschotts der Kaschotts
Dativ dem Kaschott den Kaschotts
Akkusativ das Kaschott die Kaschotts

Alternative Schreibweisen:

Cachot

Worttrennung:

Ka·schott, Plural: Ka·schotts

Aussprache:

IPA: [kaˈʃɔt]
Hörbeispiele:   Kaschott (Info)
Reime: -ɔt

Bedeutungen:

[1] „finsteres [unterirdisches] Gefängnis“[1]
[2] „strenger Arrest“[2]

Herkunft:

von gleichbedeutend französisch cachot → fr entlehnt[3]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Gefängnis, Knast
[2] Arrest, Haft

Beispiele:

[1] „Man hatte sie gefaßt, sie waren wie sie waren, und weil sie so waren, wanderten sie ab ins Kaschott.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kaschott
[1, 2] Duden online „Kaschott

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Cachot“, “„Kaschott“.
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Cachot“, “„Kaschott“.
  3. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Cachot“, “„Kaschott“.
  4. Hans Fallada: Wolf unter Wölfen. Roman. 2. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-7466-2743-4, Seite 423. Erstveröffentlichung 1937.