Irrlicht (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural 1 Plural 2

Nominativ das Irrlicht

die Irrlichter die Irrlichte

Genitiv des Irrlichts
des Irrlichtes

der Irrlichter der Irrlichte

Dativ dem Irrlicht
dem Irrlichte

den Irrlichtern den Irrlichten

Akkusativ das Irrlicht

die Irrlichter die Irrlichte

Worttrennung:

Irr·licht, Plural 1: Irr·lich·ter, Plural 2: Irr·lich·te

Aussprache:

IPA: [ˈɪʁlɪçt]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] kleine vom Boden aufsteigende Flämmchen, vorzugsweise auf sumpfigen und moorigem Gelände; in der Vergangenheit verband der Volksglauben mit dieser Naturerscheinungen allerlei Aberglauben
[2] Märchenwesen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs irren und dem Substantiv Licht

Synonyme:

[1] Irrwisch, Sumpflicht

Oberbegriffe:

[1] Naturerscheinung, Licht
[2] Zauberwesen

Beispiele:

[1] Lange glaubte die Wissenschaft, daß Irrlichter nichts anderes sind als Hirngespinste oder auch Verwechselungen mit anderen Leuchterscheinungen wie z.B. das Elmsfeuer oder Glühwürmchen. Erst durch Irrlichtbeschreibungen von angesehen Persönlichkeiten begann man an die reale Existenz von Irrlichtern zu glauben.
[2] Als er vor die Tür hinaus trat, sah er zwei große Irrlichter über dem angebundenen Kahne schweben, die ihm versicherten, daß sie große Eile hätten und schon an jenem Ufer zu sein wünschten.[1]

Wortbildungen:

[1] Irrlichtbeobachtung, irrlichtern

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Irrlicht
[1] Wikisource-Quellentext „Die Irrlichter
[1] Wikisource-Quellentext „Irrlicht
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Irrlicht
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Irrlicht
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalIrrlicht
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Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: [1] Irrtum, Irrglaube


Quellen:

  1. Goethe, Johann Wolfgang von, Das Märchen