Instinktmodell

Instinktmodell (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Instinktmodell

die Instinktmodelle

Genitiv des Instinktmodells

der Instinktmodelle

Dativ dem Instinktmodell

den Instinktmodellen

Akkusativ das Instinktmodell

die Instinktmodelle

Worttrennung:

In·s·tinkt·mo·dell, Plural: In·s·tinkt·mo·del·le

Aussprache:

IPA: [ɪnˈstɪŋktmoˌdɛl]
Hörbeispiele:   Instinktmodell (Info)

Bedeutungen:

[1] Ethologie: theoretische Modelle, die früher den hierarchischen Aufbau angeborener Verhaltensmuster beschrieben haben

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Instinkt und Modell

Beispiele:

[1] „Es heißt in diesem Protokoll, die anwesenden Ethologen hätten "klar" herausgestellt, "daß die Begriffe artspezifisches Verhalten und artgerechte Haltung von Tieren seitens der Ethologie allein nicht definiert werden könnten." Die Zeeb-Beilharzsche Interpretation des neuen Instinktmodells von Konrad Lorenz wird von den Seewiesener Weisen nicht bestritten, und der Beweiswert einer Forschungsmethodik, die allein aus Verhaltensänderungen auf die verhaltensgerechte Konzeption eines Tierhaltungssystems schließen will, wird in Frage gestellt.“[1]
[1] Heute werden theoretische Annahmen in der Ethologie kaum noch als Instinkmodelle sondern eher in Begriffen der Kybernetik und Systemtheorie formuliert.[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Instinktmodell“ (ein Treffer im Kernkorpus)
[1] Michael Schmitt (Herausgeber): Lexikon der Biologie. In 10 Bänden. 1. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1983–1992, DNB 550880577, Band 4, Seite 373, Artikel „Instinktmodell“

Quellen:

  1. Der Spiegel 04.08.1980, 04.08.1980; zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Instinktmodell
  2. nach: Michael Schmitt (Herausgeber): Lexikon der Biologie. In 10 Bänden. 1. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1983–1992, DNB 550880577, Band 4, Seite 373, Artikel „Instinktmodell“