Homo habilis (Deutsch)Bearbeiten

Wortverbindung, Substantiv, mBearbeiten

Anmerkung zur biologischen Taxonomie:

Nach den Regeln des ICBN und des ICZN sind alle biologischen Taxa nach den lateinischen Sprachregeln zu behandeln. Eine Deklination von Art- oder Gattungsnamen ist im allgemeinen Sprachgebrauch unüblich. Ab dem Klassifikationsniveau der Familie aufwärts ist eine Deklination der Lemmata möglich. International gültige Ausspracheregeln existieren nicht. Im Deutschen werden biologische Taxa in der Regel wie lateinische Fremdwörter behandelt.

Worttrennung:

Ho·mo ha·bi·lis, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌhoːmo ˈhaːbilɪs]
Hörbeispiele:   Homo habilis (Info)

Bedeutungen:

[1] Zoologie, Taxonomie: wissenschaftlicher Name einer ausgestorbenen Art der Gattung Homo, die vor ca. 2,5 Millionen Jahren erstmals auftrat

Herkunft:

Wortverbindung aus dem Gattungsnamen Homo und dem Spezifischen Epitheton habilis → la (deutsch: geschickt), also etwa: der geschickte Mensch

Beispiele:

[1] „Wegen seiner größeren Hirnschädelkapazität, des mehr gerundeten Hirnschädels, der stärker gewölbten Stirn, sowie der etwas größeren Front- und weniger entwickelten Seitenzähne wird Homo habilis von vielen Wissenschaftlern von den Australopithecinen abgetrennt und der Gattung Homo als deren ältester Vertreter zugeordnet.“[1]
[1] „Die ursprünglichen Annahmen von der Ähnlichkeit des Skelettbaus von Homo habilis zum modernen Menschen mußten stark revidiert werden.“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Homo habilis
[1] Wikispecies-Eintrag „Homo habilis
[1] Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Zehnter Band: HERR–IS, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1989, ISBN 3-7653-1110-3, DNB 891123598, Seite 216, Artikel „Homo habilis“

Quellen:

  1. Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Zehnter Band: HERR–IS, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1989, ISBN 3-7653-1110-3, DNB 891123598, Seite 216, Artikel „Homo habilis“
  2. Friedemann Schrenk: Die Frühzeit des Menschen. Der Weg zum Homo sapiens. 4., neu bearbeitete Auflage. C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-48030-6, Seite 64