Hilfskraft (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Hilfskraft

die Hilfskräfte

Genitiv der Hilfskraft

der Hilfskräfte

Dativ der Hilfskraft

den Hilfskräften

Akkusativ die Hilfskraft

die Hilfskräfte

Worttrennung:

Hilfs·kraft, Plural: Hilfs·kräf·te

Aussprache:

IPA: [ˈhɪlfsˌkʁaft]
Hörbeispiele:   Hilfskraft (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die unterstützende Tätigkeiten übernimmt

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Hilfe, Fugenelement -s und Kraft

Oberbegriffe:

[1] Person

Beispiele:

[1] „In zweistündigen Einzelsitzungen stellen die Testleiter — Promovierende oder Hilfskräfte — jedem Kind Fragen nach Einstellungen, Gedanken oder Gefühlen, lassen es je nach Alter spielerisch aufbereite Aufgaben am Computer lösen und filmen einzelne Szenen.“[1]
[1] „Sie hat es verstanden, nicht nur Hilfskräfte mit fachlich guten Voraussetzungen an den Berliner Universitäten zufinden, sondern diese auch für die Arbeit zu interessieren.“[2]
[1] „Es sei wünschenswert, dass in den Familien mehr als seit Kriegsbeginn weibliche Hilfskräfte zum Nähen, Waschen, Kochen, Bedienen und so weiter angestellt würden, damit die beschäftigungslosen Frauen und Mädchen Ihren Unterhalt selbst verdienen könnten.“[3]
[1] „Ich holte meine Pflichten als studentische Hilfskraft nach und vertiefte mich noch einmal in Brecht.“[4]
[1] „Weil Sorgearbeit informell, in freiwilligem Einsatz und prädisziplinär von Hilfskräften […] geleistet wird und dieser Einsatz effektiv sein soll, ist zu ihm ebenso eine begleitende Anleitung und Weiterbildung nötig wie die Hauptberuflichen für die Zusammenarbeit qualifiziert sein wollen.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] studentische, wissenschaftliche Hilfskraft

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hilfskraft
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHilfskraft
[1] The Free Dictionary „Hilfskraft
[1] Duden online „Hilfskraft

Quellen:

  1. Sabine Sütterlin: Stolpersteine. Psychologen untersuchen Entwicklungsrisiken der Kindheit. In: Portal Wissen. Das Forschungsmagazin der Universität Potsdam. Nummer 1/2013, ISSN 2194-4237, Seite 33
  2. Ludwig M. Eichinger, Peter Eisenberg, Wolfgang Klein, Angelika Storrer: Vorwort - Die deutsche Sprache ist wie sie ist. In: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Herausgeber): Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. de Gruyter, Berlin/Boston 2013, ISBN 978-3-11-033462-3, Seite 5-13, Zitat Seite 12.
  3. Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 143.
  4. Ulla Hahn: Wir werden erwartet. Roman. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2017, ISBN 978-3-421-04782-3, Seite 238.
  5. Herbert Bassarak, Sebastian Noll: Personal im Sozialmanagement: Neueste Entwicklungen in Forschung, Lehre und Praxis. Springer, Wiesbaden 2012, Seite 205.