Geisteshaltung

Geisteshaltung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Geisteshaltung die Geisteshaltungen
Genitiv der Geisteshaltung der Geisteshaltungen
Dativ der Geisteshaltung den Geisteshaltungen
Akkusativ die Geisteshaltung die Geisteshaltungen

Worttrennung:

Geis·tes·hal·tung, Plural: Geis·tes·hal·tun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈɡaɪ̯stəsˌhaltʊŋ]
Hörbeispiele:   Geisteshaltung (Info)

Bedeutungen:

[1] grundsätzliche Einstellung zu wesentlichen Aspekten des Geschehens, des Lebens

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Geist und Haltung sowie dem Fugenelement -es

Synonyme:

[1] Mentalität

Oberbegriffe:

[1] Haltung

Beispiele:

[1] „Genau diese Geisteshaltung erwies sich in der Form des Nationalsozialismus als tödlich und führte die Deutschen in die Katastrophe des totalen Krieges und der totalen Niederlage.“[1]
[1] „Aber diese Geisteshaltung steckt genauso hinter Genfeldzerstörungen, Hausbesetzungen, Molotow-Cocktails und jahrzehntelanger Fernsehfolter durch »Das Wort zum Sonntag«.“[2]
[1] „Die deutsche Geisteshaltung hatte schon immer eine Tendenz dazu, in dieser Hinsicht labil, chiliastisch, verworren und chaotisch zu sein.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Geisteshaltung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geisteshaltung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Geisteshaltung
[1] The Free Dictionary „Geisteshaltung
[1] Duden online „Geisteshaltung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGeisteshaltung

Quellen:

  1. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 166.
  2. Vince Ebert: Machen Sie sich frei!. Sonst tut es keiner für Sie. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-62651-7, Seite 191.
  3. Carl Zuckmayer: Deutschlandbericht für das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika; herausgegeben von Gunther Nickel, Johanna Schrön und Hans Wagener. 3. Auflage. Wallstein, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-771-3, Seite 90.