Freimachung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Freimachung die Freimachungen
Genitiv der Freimachung der Freimachungen
Dativ der Freimachung den Freimachungen
Akkusativ die Freimachung die Freimachungen

Worttrennung:

Frei·ma·chung, Plural: Frei·ma·chun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈfʁaɪ̯ˌmaxʊŋ]
Hörbeispiele:   Freimachung (Info)

Bedeutungen:

[1] Postwesen: Entrichtung der Postgebühr für eine Sendung mittels Briefmarke(n) oder Stempel
[2] Entfernung von nicht Erwünschtem

Herkunft:

[1] Ableitung vom Verb freimachen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Frankatur, Frankierung
[2] Bereitstellung, Räumung

Beispiele:

[1] „Es wurde sogar ein spezieller Nachgebührenstempel zu 4 Kronen angeschafft, um solche Eilsendungen nachzutaxieren, die wegen des entsprechenden Verlangens, aber ohne entsprechende Freimachung per Eilboten zugestellt wurden.“[1]
[1] „Es dauerte ganze 170 Jahre von der Realisierung der ersten Idee einer im voraus zu entrichtenden Freimachung von Postsendungen in Frankreich, bis sie im Jahre 1840 in England wieder aufgenommen wurde.“[2]
[2] „Nun steht die Freimachung des Baufeldes für die Anlage an.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Freimachung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Freimachung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFreimachung
[*] Duden online „Freimachung

Quellen:

  1. Reinhard Krüger: 1941: Aufhebung des Anspruchs auf Eilzustellung im Deutschen Reich. In: philatelie. Nummer 480, Juni 2017, Seite 26-29, Zitat Seite 27.
  2. Reinhard Krüger: Philatelie als globaler Virus: 80 Jahre Internationaler Tag der Briefmarke. In: philatelie. Nummer 484, Oktober 2017, Seite 22-25, Zitat Seite 24f.
  3. Neue Geothermieanlage Schäftlarnstraße: Freimachung des Baufeldes beginnt Aufgerufen am 3.6.17.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: umfangreich