Eisenbahner (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Eisenbahner die Eisenbahner
Genitiv des Eisenbahners der Eisenbahner
Dativ dem Eisenbahner den Eisenbahnern
Akkusativ den Eisenbahner die Eisenbahner
 
[1] Ein Eisenbahner beim Sichern einer Eisenbahnkreuzung

Worttrennung:

Ei·sen·bah·ner, Plural: Ei·sen·bah·ner

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯zn̩ˌbaːnɐ]
Hörbeispiele:   Eisenbahner (Info)   Eisenbahner (Österreich) (Info)

Bedeutungen:

[1] Mitarbeiter eines Eisenbahnunternehmens

Herkunft:

Ableitung von Eisenbahn mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Synonyme:

[1] Eisenbahnbediensteter, Bahnangestellter, Schweiz: Bähnler

Weibliche Wortformen:

[1] Eisenbahnerin

Oberbegriffe:

[1] Mitarbeiter

Unterbegriffe:

[1] Fahrdienstleiter, Heizer, Lokführer, Rangierer, Schaffner, Verschieber

Beispiele:

[1] Unter den Eisenbahnern gibt es ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl.
[1] „Ihr Vater war als Eisenbahner am Bahnhof von Tollmingkehmen beschäftigt.“[1]
[1] „Ein Eisenbahner mit einer kleinen Lampe schüttelte mich und fragte nach meinem Reiseziel.“[2]
[1] „Er nahm den Eisenbahner nicht für einen Offizier, trotz der Achselstücke.“[3]

Wortbildungen:

Eisenbahnermütze, Eisenbahnerstreik, Modelleisenbahner

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Eisenbahner“, Seite 389
[1] Duden online „Eisenbahner
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eisenbahner
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEisenbahner
[1] The Free Dictionary „Eisenbahner

Quellen:

  1. Christian Schulz: Ein Klavier für das Gebietskomitee. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 221-282, Zitat Seite 232.
  2. Ernst Jünger: Afrikanische Spiele. Roman. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-96061-7, Seite 18. Erstausgabe 1936.
  3. Hans Herbert Grimm: Schlump. Roman. 2. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04609-0, Seite 244. Erstauflage 1928.