denkbar (Deutsch)Bearbeiten

AdjektivBearbeiten

Positiv Komparativ Superlativ
denkbar denkbarer am denkbarsten
Alle weiteren Formen: Flexion:denkbar

Worttrennung:

denk·bar, Komparativ: denk·ba·rer, Superlativ: am denk·bars·ten

Aussprache:

IPA: [ˈdɛŋkbaːɐ̯]
Hörbeispiele:   denkbar (Info)
Reime: -ɛŋkbaːɐ̯

Bedeutungen:

[1] vorstellbar, in Gedanken möglich

Herkunft:

Ableitung eines Adjektivs zum Stamm des Verbs denken mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -bar

Synonyme:

[1] vorstellbar

Gegenwörter:

[1] undenkbar, unvorstellbar

Beispiele:

[1] Eine denkbare Variante werde ich morgen ausprobieren.
[1] Ich weiß nicht, wie es passieren konnte, aber es ist das Negativste eingetroffen, was am denkbarsten war.
[1] „Deshalb startete er diesen Feldzug, der dann mit dem fehlgeschlagenen Opfer der beiden Löwen unter denkbar unglücklichen Vorzeichen begann.“[1]
[1] [Coronapandemie:] „das britische Gesundheitssystem, der staatliche National Health Service (NHS), ist denkbar schlecht vorbereitet auf diese Pandemie.“[2]

Redewendungen:

[1] den denkbar schlechtesten Eindruck machen = sich unmöglich darstellen

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „denkbar
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „denkbar
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portaldenkbar

Quellen:

  1. Michael Sontheimer: Vergifteter Triumph. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 147-154, Zitat Seite 150.
  2. Jens-Peter Marquardt: Großbritannien – Gesundheitssystem droht der Kollaps. tagesschau.de, NDR, Norddeutscher Rundfunk AdöR, Hamburg, Deutschland, 21. März 2020, abgerufen am 24. März 2020 (Deutsch).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: dankbar, lenkbar