Zwischenhändler

Zwischenhändler (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Zwischenhändler

die Zwischenhändler

Genitiv des Zwischenhändlers

der Zwischenhändler

Dativ dem Zwischenhändler

den Zwischenhändlern

Akkusativ den Zwischenhändler

die Zwischenhändler

Worttrennung:

Zwi·schen·händ·ler, Plural: Zwi·schen·händ·ler

Aussprache:

IPA: [ˈt͡svɪʃn̩ˌhɛndlɐ]
Hörbeispiele:   Zwischenhändler (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die Waren kauft, um sie dann an einen Einzelhändler oder Weiterverarbeiter weiterzuverkaufen

Herkunft:

[1] Ableitung von Zwischenhandel mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ler

Sinnverwandte Wörter:

[1] Großhändler

Weibliche Wortformen:

[1] Zwischenhändlerin

Oberbegriffe:

[1] Händler

Beispiele:

[1] „Für Bauern und Zwischenhändler war es weit attraktiver, ihre Produkte über private Kontakte zu verkaufen, statt sie zu den oft kaum kostendeckenden offiziellen Preisen auf dem regulären Markt anzubieten.“[1]
[1] „Zwischenhändler reichen die Unfreien über Monate hinweg an neue Besitzer weiter, die sie ihrerseits weiterverkaufen.“[2]
[1] „Wenn die Ware über die Grenze gebracht war, wurde sie auf deutscher Seite an die Zwischenhändler verkauft, und von dort aus ging sie an die Schwarzmarkthändler in Köln und ins Ruhrgebiet.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Zwischenhändler
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zwischenhändler
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Zwischenhändler
[1] The Free Dictionary „Zwischenhändler
[1] Duden online „Zwischenhändler
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZwischenhändler

Quellen:

  1. Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 176.
  2. Sebastian Kretz: Küste der Verdammten. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 58-71, Zitat Seite 67.
  3. Mechtild Borrmann: Grenzgänger. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit. Roman. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-30608-6, Seite 63f.