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Wortfindung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Wortfindung

Genitiv der Wortfindung

Dativ der Wortfindung

Akkusativ die Wortfindung

Worttrennung:

Wort·fin·dung, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈvɔʁtˌfɪndʊŋ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Psycholinguistik: der Vorgang, den der Sprecher/Schreiber bewältigen muss, um einen Gedanken, den er mitteilen will, mit einem geeigneten Wort zu benennen

Gegenwörter:

[1] Worterkennung

Beispiele:

[1] „Ein in seiner Ordnung durchschautes mentales Lexikon ist beim Zugriff besser verfügbar, sowohl bei der Worterkennung beim Hören und Lesen wie auch bei der Wortfindung beim Sprechen und Schreiben.“[1]
[1] „Die Wortfindung aber ist noch weiter deutlich gestört.“[2]
[1] „Bevor wir die aphasiologische Literatur zur Wortfindung darstellen, sollen einige theoretische Punkte klargestellt werden.“[3]
[1] „Unser Mitteilungsbedürfnis ist groß, aber die Wortfindung oft blockiert.“[4]

Wortbildungen:

Wortfindungsstörung

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wortfindung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWortfindung

Quellen:

  1. Yasunari Ueda: Gastvortrag an der Universität Hiroshima. In: Sprachdienst. Nummer Heft 1, 2012, Seite 33-34, Zitat Seite 33.
  2. Anton Leischner: Aphasien und Sprachentwicklungsstörungen. Klinik und Behandlung. Thieme, Stuttgart 1979, Seite 79. ISBN 3-13-573901-5.
  3. Angela D. Friederici: Neuropsychologie der Sprache. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1984, Seite 48. ISBN 3-17-005320-5.
  4. Gesundheitsforum e. V.: Gedächtnistraining. Zugriff 20.2.12.