Sprachsynthese (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Sprachsynthese

die Sprachsynthesen

Genitiv der Sprachsynthese

der Sprachsynthesen

Dativ der Sprachsynthese

den Sprachsynthesen

Akkusativ die Sprachsynthese

die Sprachsynthesen

Worttrennung:

Sprach·syn·the·se, Plural: Sprach·syn·the·sen

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʁaːxzʏnˌteːzə]
Hörbeispiele:   Sprachsynthese (Info)

Bedeutungen:

[1] Generierung gesprochener Texte mithilfe eines künstlichen Apparates

Herkunft:

[1] : Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Synthese

Oberbegriffe:

[1] Synthese

Unterbegriffe:

[1] CTS, TTS

Beispiele:

[1] „Zu dem Programm werden zwei mehrsprachige und gut verständliche Sprachausgaben geliefert (Soundkarte erforderlich), weitere verfügbare Sprachsynthesen sind ansteuerbar (SAPI und SSIL).“[1]
[1] „Der Vorteil der Anwendung von Sprachsynthese im Zeitbereich liegt in der Möglichkeit von Manipulationen individueller Signalkomponenten.“[2]
[1] „So ist es nicht verwunderlich, dass besonders im forschungs- und technikbegeisterten 18. Jahrhundert ein regelrechter Wettlauf darum einsetzte, wem es als Erstem gelingen würde, eine grundsätzlich funktionierende und zugleich aber auch qualitativ überzeugende Methode der Sprachsynthese bereitzustellen, eine Maschine zur Spracherzeugung also.“[3]

Wortbildungen:

[1] Sprachsynthesesystem

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Sprachsynthese
[1] canoonet „Sprachsynthese

Quellen:

  1. Bildschirmvergrößerung ZoomText
  2. Georg Heike, Eike Thürmann: Phonetik. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. Band 1. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, S. 120-128, Zitat: Seite 127. ISBN 3-484-10389-2.
  3. Fabian Brackhane: Wolfgang von Kempelen oder: Sprachforschung und Sprachsynthese im 18. Jahrhundert. In: Sprachreport. Nummer Heft 1, 2011, Seite 18-23, Zitat Seite 18.