Sprachphilosoph

Sprachphilosoph (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Sprachphilosoph die Sprachphilosophen
Genitiv des Sprachphilosophen der Sprachphilosophen
Dativ dem Sprachphilosophen den Sprachphilosophen
Akkusativ den Sprachphilosophen die Sprachphilosophen

Worttrennung:

Sprach·phi·lo·soph, Plural: Sprach·phi·lo·so·phen

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʁaːxfiloˌzoːf]
Hörbeispiele:   Sprachphilosoph (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die Sprachphilosophie betreibt

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Philosoph

Weibliche Wortformen:

[1] Sprachphilosophin

Beispiele:

[1] „Den von der Mystik beeinflußten Sprachphilosophen wiederum galt sie (zusammen mit den anderen Hauptsprachen) als Gefäß verborgener Signaturen, deren Entzifferung zur adamischen Ursprache und damit zur Erkenntnis des Wesens aller Dinge führen würde.“[1]
[1] „Als Sprachphilosoph aber erkennt er, wie stark unsere Vorstellung von der Wirklichkeit von der menschlichen Sprache abhängt, daß sich »die Gegenständlichkeit unserer Erkenntnis der Natur erst mittels der Sprache konstituiert.«“[2]
[1] „Der Sprachphilosoph und Leibniz-Forscher Prof. Dr. Marcelo Dascal, Tel Aviv, der zur Zeit als Humboldt-Preisträger zu Gast am Germanistischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen ist, hält am 3. Juli um 14 Uhr einen Vortrag über "Leibnizens unbekannte Art des Rationalismus (Philosophikum I, Otto-Behaghel-Straße, Hörsaal 4).“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sprachphilosoph

Quellen:

  1. Horst Joachim Frank: Dichtung, Sprache, Menschenbildung. Geschichte des Deutschunterrichts von den Anfängen bis 1945. Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, Seite 44. ISBN 3-423-04271-0.
  2. Christoph Helferich: Geschichte der Philosophie. Von den Anfängen bis zur Gegenwart und Östliches Denken. Metzler, Stuttgart 1985, Seite 143. ISBN 3-476-00527-5.
  3. Informationsdienst Wissenschaft: Sprachphilosoph und Humboldt-Preisträger zu Gast bei Gießener Germanisten Zugriff 27.11.11.