Orlog (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ der Orlog die Orloge die Orlogs
Genitiv des Orlogs der Orloge der Orlogs
Dativ dem Orlog den Orlogen den Orlogs
Akkusativ den Orlog die Orloge die Orlogs

Worttrennung:

Or·log, Plural 1: Or·lo·ge, Plural 2: Or·logs

Aussprache:

IPA: [ˈɔʁloːk][1]
Hörbeispiele:   Orlog (Info)

Bedeutungen:

[1] veraltet: Krieg

Herkunft:

im 17. Jahrhundert aus dem Mittelniederdeutschen/Mittelniederländischen entlehnt, nachdem die entsprechende hochdeutsche Wortform urlog im 16. Jahrhundert erloschen ist[2]

Synonyme:

[1] Krieg

Beispiele:

[1] „Der pazifische Konflikt, der schon seit 1931 im Gange war, und der europäische Orlog verschmolzen zu einem einzigen, den ganzen Globus umschlingenden, verschlingenden Mahlstrom der Gewalt.“[3]
[1] „Die Frau des Hotelbesitzers fragte mich besorgt, ob ich mit meinen siebzehn womöglich auch schon in den schrecklichen Orlog müsse.“[4]

Wortbildungen:

Orlogschiff, Orlogsflotte

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Orlog
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Orlog
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Orlog
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Orlog
[1] Duden online „Orlog
[1] Wahrig Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Orlog“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Orlog

Quellen:

  1. Max Mangold und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 6. Auflage. Band 6, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2005, ISBN 978-3-411-04066-7, DNB 975190849, Seite 601.
  2. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Urlog
  3. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 86 f.
  4. Carl Zuckmayer: Als wär's ein Stück von mir. Horen der Freundschaft. S. Fischer, (Frankfurt/Main) 1994, ISBN 3-10-396502-8, Seite 226.