Jagdmythologie

Jagdmythologie (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Jagdmythologie

die Jagdmythologien

Genitiv der Jagdmythologie

der Jagdmythologien

Dativ der Jagdmythologie

den Jagdmythologien

Akkusativ die Jagdmythologie

die Jagdmythologien

Worttrennung:

Jagd·my·tho·lo·gie, Plural: Jagd·my·tho·lo·gi·en

Aussprache:

IPA: [ˈjaːktmytoloˌɡiː]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] das System von Mythen im Umfeld der Jagd

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Jagd und Mythologie

Beispiele:

[1] „In der Jagdmythologie ist der Freischütz ein Jäger, den der Besitz einer Freikugel zur völligen Treffsicherheit befähigt.“[1]
[1] „Die Astralmythen sind eng mit der Jagdmythologie verbunden, der Jäger ist oft ein Astral-Held […]. Die Jagdmythologie wurde auch bei den Nomaden bewahrt, etwa in den Gestalten der Jagdgeister […]“[2]
[1] „Es unterliegt keinem Zweifel, daß diese Erinnerungen Überreste alter Jagdmethoden sind. Mit dem Rückgang der Jagdmethode lebt die Technik am Gebiet der Jagdmythologie weiter, auch in Verbindung mit solchen Tieren, deren Jagd mit dem Abhauen der Achillessehne schwer begreiflich ist (z.B. der Hase).“[3]
[1] „Und schließlich ist mit einer ‚Jagdmythologie‘ noch nicht erklärt, warum nichtjagende Gesellschaften ebenfalls häufig einen Männlichkeitskult betreiben: […]“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Freischütz
  2. Egidius Schmalzriedt, Juha Pentikäinen: Wörterbuch der Mythologie: Die alten Kulturvölker. Götter und Mythen in Zentralasien und Nordeurasien. Erste Abteilung. Band VII, 1997, Klett-Cotta, ISBN 3129098712 , Seite 899
  3. Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Deutsche Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde : Zeitschrift für Ethnologie, Band 70, 1970, Seite 456
  4. Tonio Keller: Mythos mit Anwendungen, 2000, BoD, ISBN 9783831109401, Seite 244