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Buach (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Kasus Singular Plural
Nominativ as/s Buach d Büacha/Biacha
Dativ am/an Buach,
Präposition m/n Buach
de Büacha/Biacha
Akkusativ as/s Buach,
Präposition s Buach
d Büacha/Biacha

Nebenformen:

Buech

Worttrennung:

Buach, Plural: Bia·cha

Aussprache:

IPA: [buɐx], Plural: [biɐxɐ]
Hörbeispiele:   Buach (Info), Plural:   Biacha (Info)

Bedeutungen:

[1] mittelbairisch: Buch

Verkleinerungsformen:

[1] Büachl; Biachal, Biache, Biachl

Beispiele:

[1] Wås liesdn då gråd fiar a Buach?
Welches Buch liest du gerade eben?
[1] Schauts sagt da Franz, i hab dahoam / A Büachl, da stehts d'rin, / Daß's höchsti Zeit is, daß i nach / Amerika ziag hin!
So, sagt da Landrichta, dös is / Wohl a verbot'ns Buach, / Glei sagst das, wia dös hoaßt, sunst kimm / I hin zu dir, und suach.
Schau hätt's nöd denkt, daß unsa Franz / Gar is a Democrat, / Und daß er solche Sach'n treibt, / Verbot'ne Büacha hat.[1]
[1] Bilder und Büacha hobn s' [= die oldn Griachn] gmocht, wia ma s' heunt noh gern onschaut, und Häuser und Templ hobn s' aufbaut, daß s nix zweits meh gibt.[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Johann Andreas Schmeller: Bayerisches Wörterbuch. Erster Theil, J.G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1827 (Google Books), Seite 146 „Das Buech“

Quellen:

  1. Anton Seyfried: Altboarische G'schichtln und G'sangln. München, 1869, S. 64f.
  2. P. K. Rosegger: Tannenharz und Fichtennadeln. Geschichten, Schwänke, Skizzen und Lieder in obersteierischer Mundart. Graz und Leipzig 1870, S. 72