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müd (Deutsch)Bearbeiten

AdjektivBearbeiten

Positiv Komparativ Superlativ
müd müder am müdesten
Alle weiteren Formen: Flexion:müd

Nebenformen:

müde

Worttrennung:

müd, Komparativ: mü·der, Superlativ: am mü·des·ten

Aussprache:

IPA: [myːt]
Hörbeispiele:   müd (Info)
Reime: -yːt

Beispiele:

[1] „Das wirkte jedoch ungleich bewegender als der hier im ersten Aufzug müd einherstapfende oder stumm kauernde Göttervater (diesmal ein stummer Edelstatist: Gerd Grochowski): Eine so intensive, sonore Waltraute wie Bernadett Fodor hat dergleichen illustrierende ‚Hilfe‘ nicht nötig.“[1]
[1] „Sie ist nicht vollendet, sie ist nur die müd und betend hingeworfene Skizze eines großen, großen Künstlers.“[2]
[1] „Du bist wohl müd, und ich bin auch recht müd, Und auch mein Herz ist müd vom vielen Klopfen, Und ausruhn wollen wir.“[3]
[1] „Du scheinst recht müd zu sein.“[4]
[1] „Von den Dämpfen kriegt man Kopfweh, wird müd bis zur Bewusstlosigkeit und - bekommt dann ein Minus wegen fehlender Mitarbeit.“[5]

Alle weiteren Informationen zu diesem Begriff befinden sich im Eintrag müde.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.

[1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Neubearbeitung auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 38. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 1997, ISBN 3-215-07910-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy)

Quellen:

  1. Walter Weidringer: Bestürzende „Götterdämmerung“. In: DiePresse.com. 8. Februar 2015, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 29. September 2016).
  2. Chryssoula Kambas: Die Werkstatt als Utopie: Lu Märtens literarische Arbeit und Formästhetik seit 1900. Walter de Gruyter,, 1988, Seite 266 (Google Books, abgerufen am 29. September 2016)
  3. Heinrich Heine: Sämtliche Werke: Anhofs große Literaturbibliothek. Andhof, 2015 (Google Books, abgerufen am 29. September 2016)
  4. Andreas Kufsteiner: Der Bergdoktor - Folge 1680: Nie mehr einsam und allein. BASTEI LÜBBE, 2013 (Google Books, abgerufen am 29. September 2016)
  5. Claudia Aigner: Integrationsflüchtlinge. In: Wiener Zeitung Online. 5. Februar 2015 (URL, abgerufen am 30. September 2016).