ampelographisch

ampelographisch (Deutsch)Bearbeiten

AdjektivBearbeiten

Positiv Komparativ Superlativ
ampelographisch
Alle weiteren Formen: Flexion:ampelographisch

Alternative Schreibweisen:

Alternative Schreibweise des Adjektivs ampelografisch

Worttrennung:

am·pe·lo·gra·phisch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ampeloˈɡʁaːfɪʃ]
Hörbeispiele:
Reime: -aːfɪʃ

Alle weiteren Informationen zu diesem Begriff befinden sich im Eintrag ampelografisch.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.

Beispiele:

- „So oft der Pester Lloyd bei Besprechung der für Ungarn so wichtigen Weinfrage sich veranlaßt sah, das önologische und ampelographische Gebiet zu berühren, hielt er es für Pflicht, das System des reinen Rebsatzes zu verfechten.“[1]
- „Columella, nachdem er mehrere Arten bezeichnet, spricht in diesem Betracht von denselben Mängeln, die jetzt noch in allen Reblanden bestehen, und fällt richtiges haltbares Urtheil, seine ampelographische Beschreibung also schließend: „Es gibt überdem noch viele Rebsorten, deren Zahl und Namen wir nicht zuverlässig angeben könne; […]“[2]
- „Szabö hat diesem Product in seiner geologisch-ampelographischen Karte der Tokaj-Hegyalja eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da die Gründe, welche aus dieser Bodenart bestehen, den vorzüglichsten Tokajer liefern, und hat den in dieser Gegend im Volksmunde üblichen Namen Nyirok für diese Bodenart beibehalten.“[3]

Quellen:

  1. Landwirtschafths-Gesellschaft Wien: Allgemeine land- und forstwirthschaftliche Zeitung, Band 2, Juli bis Dezember 1867 (Carl Gerold's Sohn), Seite 1189
  2. J. Hörter: Die besten Setzreben, im bezug auf nöthige Reduktion der in Deutschland angebauten Traubensorten, Bände 1, Koblenz 1831 (Rudolph Friedrich Hergt), Seite 24
  3. Heinrich Wolf: Erläuterungen zu den geologischen Karten der Umgebung von Hajdu-Nánas, Tokaj und Sátor-Alja-Ujhely, in: Geologische Reichsanstalt Wien: Jahrbuch der Kaiserlich-Königlichen Geologischen Reichsanstalt, Band 19, Wien 1869, Seite 263