Tonleiter (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Tonleiter die Tonleitern
Genitiv der Tonleiter der Tonleitern
Dativ der Tonleiter den Tonleitern
Akkusativ die Tonleiter die Tonleitern

Worttrennung:

Ton·lei·ter, Plural: Ton·lei·tern

Aussprache:

IPA: [ˈtoːnˌlaɪ̯tɐ]
Hörbeispiele:   Tonleiter (Info)

Bedeutungen:

[1] Musik: eine zusammenhängende auf- oder absteigende Reihenfolge von Tönen, in einer feststehenden Anordnung der Tonschritte

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Ton und Leiter

Synonyme:

[1] Skala

Unterbegriffe:

[1] Durtonleiter, Molltonleiter

Beispiele:

[1] Verschiedene Instrumente und Kulturen haben ihre eigene Tonleiter.
[1] Zuerst spielten alle zu einem bestimmten Takt die C-Dur-Tonleiter. Danach improvisierten sie zum gleichen Takt mit den Noten dieser Tonleiter.[1]
[1] „Miles hatte vor den Aufnahmen eine Vorstellung des Balletts Africains besucht und war von den afrikanischen Rhythmen, den afrikanischen Tonleitern und dem Daumenklavier überwältigt.“[2]
[1] „Sie übt keine Tonleitern mehr.“[3]
[1] „Dann aber erhob sich mit einem Male ein förmlicher Sturm, aus dem Orchester schollen chromatische Tonleitern und Akkorde in der kleinen Septime, und nun liefen alle wieder durcheinander und schleppten einen der Leute auf der Bühne hinter die Kulissen, und der Vorhang fiel.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Tonleiter“, Seite 1066.
[1] Duden online „Tonleiter
[1] Wikipedia-Artikel „Tonleiter
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tonleiter
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTonleiter
[1] The Free Dictionary „Tonleiter

Quellen:

  1. Jazzmusiker improvisieren hemmungslos (SPIEGEL ONLINE, 29.02.2008)
  2. Jürgen Goldstein: Blau. Eine Wunderkammer seiner Bedeutungen. Matthes & Seitz, Berlin 2017, ISBN 978-3-95757-383-4, Seite 104. Druckfehler behoben.
  3. Philip Roth: Das sterbende Tier. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2004, ISBN 3-499-23650-8, Seite 38. Englisches Original 2001.
  4. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 738. Russische Urfassung 1867.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Lotterien, Teilorten