Stratagema (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular Plural
Nominativ das Stratagema
Genitiv des Stratagemas
Dativ dem Stratagema
Akkusativ das Stratagema

Alternative Schreibweisen:

Strategem, Strategema, Stratagem

Worttrennung:

Stra·ta·ge·ma, Plural: -

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:
Reime: -eːma

Bedeutungen:

[1] Kriegslist

Herkunft:

Fremdwort: aus griech. στρατ-ήγημα n. „Plan des Feldherrn“, „Kriegslist“; dies aus griech. στρατ-ηγέω „Feldherr sein“ (Denominativum von στρατ-ηγός m.; entstanden aus στρατός m.Heer“ und ἄγωführen, treiben, ziehen“)

Beispiele:

[1] Nach Mittag hat der Obriste Hulcky ein Stratagema gebraucht / etliche leere Tonnen mit Pech begiessen / in 3. Oerter der Stadt führen / das Volck heimlich an die Wäll- vnnd Brustwheren gestellet / die Tonnen anzünden / vnd ein groß Geschrey / als die Stadt an 3. Orten zu brennen anfienge erschallen lassen / darauff Herr FeldMarschalch daß Volck zum Sturm angetrieben / in dem / ist der verborgene Hinderhalt hervor gebrochen / mächtigen Wiederstand gethan / vnnd den Sturm abgeschlagen / darvon auff der Stralesunthischen Seyten / bey 200. Mann / auff deß HErrn FeldMarschalchs Seyten aber / ein mehrers geblieben / vnnd viel verwundet worden. [1]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Neues geographisches Zeitungslexicon. oder kurzgefaßte Beschreibung der Länder, Städte, Oerter, Meere, Flüsse und Berge in allen vier Theilen der Welt, und ihren besondern Merkwürdigkeiten. Nebst einem Verzeichniß verschiedener Völker, Secten, Ordensstände, hoher Geschlechte, Künste, Münzen, Ehrentitel, und anderer besonders in Zeitungen vorkommender Wörter und Redensarten. Sammt einer Charte. Matthäus Riegers sel. Söhnen, Augsburg 1790, Seite 890 (Google Books)

Quellen: