Martinshorn (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular Plural
Nominativ das Martinshorn die Martinshörner
Genitiv des Martinshornes
des Martinshorns
der Martinshörner
Dativ dem Martinshorn
dem Martinshorne
den Martinshörnern
Akkusativ das Martinshorn die Martinshörner

Worttrennung:

Mar·tins·horn, Plural: Mar·tins·hör·ner

Aussprache:

IPA: [ˈmaʁtɪnsˌhɔʁn]
Hörbeispiele:   Martinshorn (Info)

Bedeutungen:

[1] in der Bundesrepublik gebräuchlicher Ausdruck für das Folgetonhorn, eine akustische Warnvorrichtung an den Fahrzeugen der Polizei, der Feuerwehr und anderen Hilfskräften

Herkunft:

vom Unternehmen Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik Max B. Martin, eines Herstellers von Kompressor-Tonfolgeanlagen, belegt seit dem 20. Jahrhundert[1]

Synonyme:

[1] Martin-Horn, Folgetonhorn, Tonfolgehorn

Beispiele:

[1] Der Einsatz des Martinshorns während der Fahrt ist genau geregelt.
[1] Der Krankenwagen raste mit Blaulicht und Martinshorn durch die Stadt, um den Verletzten noch rechtzeitig ins Krankenhaus zu bringen.
[1] „Das Martinshorn vom Vortag hatte ihr den Rest gegeben.“[2]
[1] „Kurz darauf klingelte das Telefon und er bekam die Adresse eines Krankenhauses genannt, rief sie dem Fahrer zu, der das Martinshorn aufheulen ließ und den Motor startete.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Martinshorn
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Martinshorn
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMartinshorn

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 601.
  2. Andreas Altmann: Frauen. Geschichten. Piper, München/Berlin/Zürich 2015, ISBN 978-3-492-05588-8, Seite 68.
  3. Joachim Meyerhoff: Hamster im hinteren Stromgebiet. Alle Toten fliegen hoch. Teil 5. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-00024-5, Seite 27.